Lana Wachowski: Eigentlich sollte es keine „Matrix“-Fortsetzung geben

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Eigentlich hatte Lana Wachowski so gar keine Lust, an einer Fortsetzung der „Matrix“-Reihe zu arbeiten. Auch wenn „jahrelang LKW-Ladungen voller Geld vor ihr Haus gefahren“ wurden, um sie zu überreden. In einem Interview mit „Associated Press“ bei der Premiere von „Matrix: Resurrections“ in San Francisco erzählte die Drehbuchautorin, wie es schließlich doch dazu kam.

„Ich wollte eigentlich keinen Matrix-Film mehr machen“, erzählt Wachowski und setzt fort: „Ich habe allen achtzehn Jahre lang gesagt, dass ich keinen Matrix-Film mehr machen möchte. Lilly [Wachowskis Schwester und Co-Drehbuchautorin/Regisseurin] hat allen achtzehn Jahre lang gesagt, dass sie keinen Matrix-Film mehr machen möchte. Aber dann habe ich eine persönliche Tragödie durchlebt und meine Eltern sind verstorben.“

Der Schreibprozess war „heilsam und tröstend“

Die Drehbuchautorin setzt fort: „Ich habe etwas gebraucht, um besser mit meiner Trauer umzugehen und eine Geschichte zu erfinden, in der zwei Menschen wieder zum Leben erwachen war heilsam und tröstend und ich war unvoreingenommen, ich habe sie einfach geschrieben. Ich wusste nicht, was ich damit tun werde, aber dann habe ich einen Teil der Geschichte der Frau dort drüben [Wachowski zeigt auf jemanden außerhalb des Bildes] und sie hat gesagt: ‚Oh mein Gott, du musst diese Geschichte erzählen‘ “.


In einem Interview erzählte auch Keanu Reeves kürzlich, wieso er nach so langer Zeit gerne wieder in die Rolle von Neo schlüpfte: „Ich hatte das Gefühl, dass [Neos] Charakter und seine Reise eine Betrachtung der Vergangenheit darstellen; Wie stehe ich dazu und wo bin ich jetzt, was bedeutet das alles, was ist wichtig? Deshalb gab es viel, nicht Nostalgie, sondern eher Reflexion und ein Verlangen danach, zu verstehen“.

„Matrix Ressurections“ läuft seit dem 23. Dezember 2021 in den deutschen Kinos.


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