Meek Mill: „’Squid Game‘ zeigt auf, wie schnell die Leute sich ändern“

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An „Squid Game“ ist in den vergangenen Wochen wohl niemand vorbeigekommen. Über 111 Millionen Menschen haben bei der Serie bisher eingeschaltet, das macht sie zur erfolgreichsten Netflix-Serie in der Geschichte des Anbieters. Auch Rapper Meek Mill scheint die Serie gesehen zu haben und sieht in ihr Parallelen zu seiner „Hood“.

Die Serie thematisiert Probleme auf der ganzen Welt

Die Serie thematisiert Klassenunterschiede und finanzielle Ungerechtigkeit. Probleme, mit denen die ganze Welt zu kämpfen hat. Der Macher der Serie Hwang Dong-hyuk nannte es eine „Fabel über eine moderne kapitalistische Gesellschaft“. Meek Mill sieht in der Serie aber vor allem die sozialen Probleme Amerikas veranschaulicht. „Squid Game“ zeige, was Menschen tun würden, um zu überleben, dabei würde es ausreichen, ihnen Arbeit und Geld zu geben, um solche Zustände zu verhindern.

„’Squid Game‘ zeigt auf, wie schnell die Leute sich ändern und sich gegenseitig umbringen, um zu überleben. Jetzt denkt mal über die ‚Hood‘-Armut nach … es ist genau das Gleiche. Wenn man ihnen einfach mit Arbeit/Geld hilft, werden sie nicht so sein, ’nur eine Botschaft des gesunden Menschenverstands‘.“

Auf Twitter spaltete diese Aussage die Gemüter, während einige dem Rapper komplett zustimmten, waren einige der Meinung Meek Mill würde es sich zu leicht damit machen zu sagen, Arbeit und Geld würde ausreichen, um die sozialen Probleme eines Landes aus dem Weg zu räumen.

„Wo ich herkomme, liegt die Mordrate bei 365 Menschen pro Tag“

Der Rapper ist in Nord-Philadelphia aufgewachsen, ein Stadtteil mit hoher Tötungsrate, sagte der Rapper: „Wo ich herkomme, liegt die Mordrate bei 365 Menschen pro Tag. Hier werden jeden Tag 365 schwarze Menschen ermordet. Wenn du ein Rapper bist, erregt das viel Aufmerksamkeit auf dich. Vor allem, wenn man eine berühmte Persönlichkeit ist und so tief hinabsteigt, dass es Leute gibt, die auf sich allein gestellt sind. Wenn man so weit oben ist, kann man nicht einmal mit ihnen in Kontakt kommen, weil man sie umbringen muss, oder sie bringen einen um, oder man landet im Gefängnis.“

Auf seinem aktuellen Album EXPENSIVE PAIN spricht Meek Mill über die Probleme, die er in seinem Viertel mit seinem Vater erlebt hat. Das Album landete auf Platz 3 der US-Charts.


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