Nicolas Jaar entwirft Musik-Player „The Prism“ mit exklusiven Tracks

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Nicolas Jaar bewies spätestens mit seinem Debütalbum „Space Is Only Noyse“ ein außergewöhnliches Gespür für die Ästhetik von Klängen in Geräuschen. Übersetzt wurde dieses Gespür bisher in elektronisch verschachtelte Jaar-Musik. Jetzt erweitert er sein Label „Clown And Sunset Records“ mit der Seite „Clown And Sunset Aesthetics“ und schafft sich damit einen Bereich, in dem seinem Gespür für Ästhetik eigentlich keine Grenzen gesetzt sind. Das erste Produkt, was nun käuflich zu erwerben ist, ist ein von ihm selbst entworfener Musik-Player in Würfel-Design. Der Würfel – der den Songtitel „Don’t Break My Love“ trägt – hat neben zwei Audioausgängen ein Lichtprisma im Inneren des Gehäuses und spielt zwölf Tracks von Künstlern, die auf seinem Label „Clown And Sunset Records“ beheimatet sind. In Zukunft soll es des Weiteren einen eigenen Bereich für Filme und Grafiken geben.

Tieferer Sinn des Würfel-Players sei es, das physische Medium, auf dem sich Musik befindet, wieder mehr in das Bewusstsein der Hörer zu rücken. Wenn schon keiner mehr Lust auf CDs in Plastikhüllen hat, dann doch vielleicht auf einen stilvoll designten Würfel-Player, den man nicht brennen, verlinken, verschicken oder gar liken kann.

Damit keine Fragen offen bleiben, liefert Nicolas Jaar gleich eine visuelle Gebrauchsanleitung des „Don’t Break My Love“-Würfel-Players mit, in der sich der Würfel von ganz allein in den Alltag integriert:

 

Der Player ist ab sofort auf der „Clown And Sunset Aesthetics„-Seite für 40 Dollar (ca. 30 €) erhältlich.

Die Tracklist:

01. Brandon Wolcott & Emil Abramyan: „You And The Space Between“
02. Pavla & Noura: „Siblings Music“
03. Nikita Quasim: „Ghost“
04. Nicolas Jaar: „Why Didn’t You Save Me“
05. Pavla & Noura: „Don’t Owe Me A Thing“
06. Just Friends: „Avalanche“
07. Acid Pauli: „Palomitastep“
08. Nicolas Jaar & Will Epstein: „Never Have I Ever“
09. Vtgnike: „Untitled Juke“
10. Nicolas Jaar, Will Epstein, Dave Harrington, Ian Sims: „Ishmael“
11. Valentin Stip: „Hiathaikm“
12. Nicolas Jaar: „Don’t Break My Love“


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