Rapper Ja Rule will ein zweites Fyre-Festival veranstalten

Nach der Blamage um das „großartigste Festival, das nie stattfand“, will der New Yorker einen zweiten Versuch wagen.

Rapper Ja Rule will tatsächlich ein neues Super-Luxus-Festival veranstalten – und das, nachdem sein erster Versuch in der Branche, das Fyre Festival, grandios gescheitert ist, seinen Geschäftspartner Billy McFarland ins Gefängnis brachte und eine sehr sehenswerte Netflix-Doku hervorbrachte.

Netflix-Doku über das „Fyre“-Festival: Via Instagram ins Chaos und in den Knast

Dem US-Klatschportal TMZ sagte Ja Rule über seine Pläne für ein neues Festival mit Fyre-Ambitionen:

„Inmitten des Chaos liegt die Möglichkeit. Ich arbeite an einer Menge neuer Dinge. […] Ich habe auch Pläne, DAS ikonischste Musikfestival überhaupt zu erschaffen.“

Eines der „neuen Dinge“, an denen Ja Rule angeblich arbeitet, ist übrigens von der Grundidee her gar nicht so neu: Der Rapper hat kürzlich die „Iconn“-App gelauncht, über die Privatpersonen ihre Lieblingskünstler für Veranstaltungen buchen können. Aufmerksame Zuschauer der Netflix-Doku über das Fyre-Festival werden merken: Ja Rule verkauft die selbe Idee der dem Fyre-Festival zugrundeliegenden, gescheiterten „Fyre“-App nun unter neuem Namen. Das ist entweder genial oder hirnrissig. Wir tendieren eher zu zweiterem.

„Fyre“-Doku auf Netflix: Rapper und Festival-Gründer Ja Rule rastet auf Twitter aus

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