Desire Marea Desire


Mute/Rough Trade (VÖ: 6.8.)

von

Dass Desire Marea aus Südafrika stammt, hört man dem Debütalbum der non-binären Künstler*in nur bedingt an. Dass Musik aus dem Umfeld des FAKA-Kollektivs, das Marea und ihr Kreativpartner Fela Gucci 2015 gründeten, im Mode-Kontext einen hohen Stellenwert genießt, erschließt sich hingegen relativ fix.

🛒  DESIRE bei Amazon.de kaufen

Fein produziert, entwickelt sich druckvoller Autor*innen-Techno mit Raum für Mareas selbstbewusste Hooks und Strophen, die eindeutig für die große Bühne konzipiert sind. Auf „Tavern Kween“ rutscht sogar ein Saxofon in den Mix, wirkt dabei aber nicht so abgeschmackt, wie man es aus hiesigen Tech House oder Minimal-Kontexten gewohnt ist, sondern öffnet interessante Kontraste.

Apropos: „Tokozani” oder „The Void” im Anschluss schlagen in eine komplett andere, experimentell-polyrhythmische Kerbe und beschreiben damit hervorragend die beiden Pole, zwischen denen sich dieses seltsam faszinierende Album, das digital bereits letztes Jahr erschienen ist, bewegt.


ÄHNLICHE KRITIKEN

James Vincent McMorrow :: Grapefruit Season

Der irische Singer/Songwriter hat sich in den ungewohnt bunten Klamottenfundus verirrt.

Mimsy :: Ormeology

Schwelgerisch melancholische Indietronica von Jörg Follert, der mal Wechsel Garland war.

Trümmer :: Früher war gestern

Indie-Rock, der selbst die Tauben zum Singen bringt.


ÄHNLICHE ARTIKEL

K-Pop-Star löst Fleischbällchen-Hype aus

Die Sängerin gab in einem Interview bekannt, die Fleischbällchen ihrer Heimatstadt zu vermissen, nun können sich die Verkäufer vor Kundschaft gar nicht mehr retten.

BTS-Fans wollen den BUTTER-Strand retten

An dem Strand haben BTS ihre Fotos für BUTTER gemacht, nun soll daneben ein Kohlekraftwerk gebaut werden.

BTS ARMY vermutet Betrug bei den VMAs

BTS wurde bei den VMAs achtmal nominiert, verlor allerdings im Zuschauervoting. Für die BTS-Army klingt das unwahrscheinlich.


Halsey: Neues Album und Film erscheinen im August
Weiterlesen