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Pale Waves My Mind Makes Noises


Caroline/Universal

Es gab Anfang der 80er-Jahre einen kleinen Zeitkorridor, in dem Bands mit Frauen an der Spitze eine leicht kajalverschmierte, interessante Mischung aus Wave und Rock spielten. Die Gruppen hießen The Motels und The Shirts, nie klangen sie so sinister wie Siouxsie, immer war der Wille zum Hit erkennbar.

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Die Pale Waves aus Manchester beamen sich genau in diesen Korridor zurück, und weil die Koordinaten stimmen, ist diese Unternehmung recht erfolgreich: Seit Monaten zählt die Band um die Sandkastenfreundinnen Heather Baron-Gracie (Gesang) und Ciara Doran (Schlagzeug) zu den Hoffnungsträgern der UK-Popszene, nicht weniger als zehn Singles brachten die Pale Waves heraus, bevor nun das Album auf dem Tisch liegt. Darauf finden sich die frühen Kleinformate „There’s A Honey“ und „Television Romance“, Zweiteres ein lupenreines 80s-Stück, das noch von „Came In Close“ getoppt wird: Stock und Aitken und Horn und Lillywhite. Und wenn es wie bei „Black“ lauter wird oder die Todesballade „Karl“ akustisch arrangiert wird, lugt der 90s-Alternative-Pop der Cranberries um die Ecke.

Man muss schon Bock auf diesen Trip haben, um an MY MIND MAKES NOISES Spaß zu haben, andererseits: Auch wem der Pop von Chvrches zuletzt zu steril geworden ist, sollte sich für Pale Waves interessieren.

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