Ron Howard bringt Jay Zs „Made in America“-Festival auf die Leinwand

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Ron Howard nutzte seine kreative Pause vom Schreiben der TV-Serie „Arrested Development“ zum Kreativsein und versucht sich mit „Made in America“ am Genre der Musikdokumentation über das gleichnamige von Rapper Jay Z ins Leben gerufene Festival in Philadelphia. Neben Metallicas 3D-Film „Through The Never“ wird die Doku auf dem Toronto International Film Festival, das vom 8. bis zum 18. September stattfindet, ihre Premiere erleben.

Das „Budweiser Made in America Music Festival“ feierte erst im letzten Jahr sein Debüt. Schöpfer des zweitägigen Events ist kein Geringerer als Hip Hop-Star Jay Z höchstselbst. Im letzten Jahr hatte er Größen wie Pearl Jam, Rick Ross, Skrillex, Drake und Run-DMC, die auf dem Festival ihre erste Show seit elf Jahren spielten, eingeladen – und auch 2013 soll dem Spektakel mit Nine Inch Nails, Solange, Queens Of The Stone Age, Kendrick Lamar, Miguel und Weiteren in nichts nachstehen.

Aber was haben diese Künstler gemein? Richtig, sie stammen alle aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, aus den USA. Der Name des Festivals kommt also nicht von ungefähr, denn es geht darum zu zeigen was es heißt „Made in America“ zu sein. Genau darum, sagt Howard, gehe es ihm auch in seiner Dokumentation: „Es wird kein reiner Konzertfilm, sondern stattdessen eine Reflexion dessen, was das Prädikat „Made in America“ bedeutet […], warum Jay Z es macht und welche Verbindung er zu den Künstlern hat.“

Der Co-Produzent Brian Grazer ergänzt weiter: „Der Film wird aus der Sicht Jay Zs erzählt und behandelt die Frage, wie und warum er dieses Event organisiert, das alle Genres übergreift.“

Wann und ob Howards Film außerhalb eines Filmfestivals zu sehen sein wird, steht noch in den Sternen. Das nächste „Budweiser Made in America Music Festival“ aber hat schon einen Termin: Am 31. August und 1. September 2013 wird in Philadelphia wieder gefeiert.



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