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Rudi Assauer ist tot

Rudi Assauer ist tot. Der Fußball-Manager, der auch seinen Weg in die Popkultur schaffte, ist mit 74 Jahren gestorben. Dies bestätigte unter anderem „sein“ Verein Schalke 04 am Abend auf Facebook und Twitter – und damit wenige Minuten vor dem DFB-Pokalspiel gegen Fortuna Düsseldorf.

„Du hast unseren Verein geprägt wie kaum ein Zweiter. Ruhe in Frieden, Rudi Assauer! 🙏“, heißt es auf der Facebook- und Twitterseite von Schalke 04 unter einem Schwarz-Foto von Rudi Assauer in typischer Pose – mit kritischem Blick und Zigarre im Mund. „Der S04 spielt mit Trauerflor. Vor dem Anpfiff wird es zudem eine Gedenkminute für Rudi geben“, kündigte der Gelsenkirchner Fußballverein zudem in den Kommentaren an.

Rudi Assauer war seit Jahren an Alzheimer erkrankt.

Rudi Assauer wurde am 30. April 1944 in Sulzbach-Altenwald geboren. Von 1964 bis 1976 spielte er als Fußballprofi bei Borussia Dortmund und Werder Bremen. Assauer war insgesamt – von 1981 bis 1986 und 1993 bis 2006 – 18 Jahre als Manager bei Schalke 04 tätig. 1996 verpflichtete er den Niederländer Huub Stevens als Trainer. Gemeinsam gewannen sie 1997 den UEFA-Cup – bis heute der größte Erfolg in der Geschichte des Vereins. 2001 und 2002 gewann er mit seinem Club zudem den DFB-Pokal.

Von 2000 bis 2009 war Assauer mit Schauspielerin Simone Thomalla liiert. In dieser Zeit entstanden auch mehrere Werbespots für den Schalke-Sponsor Veltins, die Assauer endgültig auch abseits des Fußballs landesweit bekannt machten. Ein Spruch aus einem Spot mit Thomalla lautete: „Nur gucken, nicht anfassen.“ Dafür wurden Assauer und Thomalla sogar mit der „Goldenen Kamera“ ausgezeichnet.

Seine Alzheimer-Erkrankung machte Assauer 2012 öffentlich. Er sprach in einer TV-Dokumentation sowie in seiner Biografie „Wie ausgewechselt – verblassende Erinnerungen an mein Leben“ darüber.


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