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Interview

Sam Fender im Interview: „Ich bin ein Kontrollfreak, der seine Musik nicht teilen möchte“

Als wir Sam Fender Ende März auf einen Döner in Berlin-Kreuzberg treffen, hatte der Newcomer sein Debütalbum noch nicht angekündigt. Mittlerweile wissen wir: HYPERSONIC MISSILES, so der Titel, nach dem auch seine aktuelle Single benannt ist, erscheint im August. Unser Gespräch über Freud und Leid mit Fast Food auf Tour im Allgemeinen und in England im Speziellen könnt Ihr in der August-Ausgabe des Musikexpress nachlesen. Wir haben mit dem 24-jährigen Songwriter aus Newcastle aber auch über Musik gesprochen – über Bruce Springsteen, den DIY-Gedanken und Sinn und Unsinn von Playlists und Alben im Zeitalter einer neuen Aufmerksamkeitsökonomie.

Musikexpress: Deine Referenzen, weil stimmlichen Ähnlichkeiten zu Nothing But Thieves und City And Colour, lagen bisher auf der Hand. Dein Song „Hypersonic Missiles“ erinnert sehr an Bruce Springsteen. Das Saxofon!

Sam Fender: Auf dem Album wirst du noch mehr davon hören. DAS ist wirklich sehr Springsteen-mäßig geworden.

Hast du die darauf zu hörenden neuen Songs alle in den zurückliegenden Monaten geschrieben oder lagen die schon länger in deiner Schublade?

Das älteste Stück schrieb ich vor fünf Jahren, als ich 19 war. Den neuesten Song schrieb ich Anfang dieses Jahres, als wir das Album schon zur Hälfte fertig hatten. Insgesamt standen 24 Songs zur Auswahl, von denen es nun 13 werden. Fünf davon sind bereits als Singles veröffentlicht.

Die neuen Songs haben einen ähnlichen Sound wie die, die wir bisher kennen?

Das Album ist ein großer Mix. Weil es ein Debüt ist, das insgesamt über fünf Jahre hinweg aufgenommen wurde. Du hörst alles von meiner Embryo-Phase an mit 19, 20, als ich mit der Gitarre noch unschuldige, naive Musik machte. Neue Songs wie „Hypersonic Missiles“ sind vielschichtiger, haben zum Beispiel mehr Springsteen in sich. „Play God“ war ein Einschnitt.

Warum hast du so viele Singles bisher einzeln veröffentlicht? Hat sich dein Label darüber geärgert – oder war es deren Entscheidung?



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