„Star Wars“: Ron Howard übernimmt die Regie des „Han Solo“-Films

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Das ging flott. Als am Dienstag die Regisseure Phil Lorde und Chris Miller das Handtuch schmissen bzw. von Disney und Lucasfilm gefeuert wurden, vermeldeten die Studios, dass alsbald ein Nachfolger für den Regieposten präsentiert wird. Nun meldet Disney Vollzug: Ron Howard wird den Posten übernehmen.

Howard dreht seit 1977 Spielfilme, seine bekanntesten sind „Apollo 13“, „Cocoon“ und „A Beautiful Mind“. Für letzteren gewann er 2002 die Oscars für die Beste Regie und den Besten Film. Zuletzt kam Howards Karriere allerdings etwas ins Straucheln, „Rush“, „Im Herzen der See“ und „Inferno“ konnten die Erwartungen der Zuschauer und Studios nicht wirklich erfüllen.

Howard gilt als sichere Bank, als Vollprofi ohne großartige Allüren. Vielleicht ist er genau deshalb die Wahl für die Nachfolge von Lorde und Miller, die anscheinend mit den Drehbuchautoren und den Produzenten des „Han Solo“-Films Probleme hatten. Der Film soll im Dezember 2018 starten, die Dreharbeiten laufen bereits seit mehreren Wochen. Doch anscheinend wollten die Regisseure den Film „zu witzig“ machen, was in den Augen der Produzenten aber nicht der Figur des Han Solo (der nun von Alden Ehrenreich gespielt wird) entspräche. Es stellt sich dann allerdings die Frage, warum Disney und Lucasfilm ausgerechnet zwei Regisseure aus dem Comedy-Fach engagiert haben.


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Bereits beim ersten Spin-off zu „Star Wars“ gab es Probleme mit dem Regisseur. Gareth Edwards drehte „Rogue One“, der im Dezember 2016 in die Kinos kam und dort auch sehr erfolgreich lief. Allerdings wurde über immense Nachdrehs und einer Entmündigung des Regisseurs berichtet.

 


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