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Gerüchteküche

„The Matrix 4“: Wir haben alle Infos zum kommenden „Matrix“-Film für Euch zusammengefasst

16 Jahre! So lange mussten „Matrix“-Fans auf die Ankündigung eines neuen Teils warten (falls sie warteten). Denn 2003 war der letzte Film der Trilogie um Neo und Co. auf den Leinwänden zu sehen. Doch nun kommt neuer Stoff in die Kinos: „Matrix 4“ soll der vierte Teil des Sci-Fi-Epos aus dem Hause Warner Bros. werden.

Darin geht es wieder um reale und virtuelle Welten und um Hauptfigur Neo, allerdings nicht als Remake oder Reboot, sondern als Sequel. Die Fortsetzung soll schon bald gedreht werden. Mit Keanu Reeves in der Hauptrolle. Er hatte bereits Anfang 2017 angekündigt, für die Rolle bereit zu sein – allerdings unter einer Bedingung: Er mache nur mit, wenn die „Matrix“-Schöpferinnen, die Wachowski-Schwestern, dabei wären. Hier sind alle bereits bekannten Fakten im Überblick.

Starttermin

Bereits im Frühjahr 2019 verdichteten sich die Hinweise auf ein Sequel. Die Gerüchte wurden schließlich im August 2019 von Warner Bros. bestätigt. „Wir sind aufgeregt, mit Lana wieder in die Matrix einzutreten“, sagte Toby Emmerich, Chairman von Warner Bros. Pictures laut „Entertainment Weekly“. „Lana ist eine echte Visionärin – eine einzigartige und originelle kreative Filmemacherin – und wir sind begeistert, dass sie dieses neue Kapitel im Matrix-Universum schreibt, Regie führt und produziert.“

Gedreht werden soll der vierte Teil ab 2020. Im Laufe des kommenden Jahres sollen die Kameras dann heiß laufen. Aufgrund der vermutlich wieder aufwändigen Postproduktion darf mit einem Kinostart aber vor 2022 nicht gerechnet werden.

Regie

Mit Lana Wachowski befindet sich ein altbekannter Kopf hinter der Kamera. Die Schöpferin der Trilogie wird auch beim vierten Teil als Regisseurin, Autorin und Produzentin tätig werden. Allerdings ohne ihre Schwester Lilly. Sie waren in den ersten drei Teilen als die Brüder Andy und Larry bekannt geworden.

Lana Wachowski
Lana Wachowski

Hilfe beim Schreiben bekam beziehungsweise bekommt Lana Wachowski dabei von David Mitchell, mit dem sie bereits für „Cloud Atlas“ zusammengearbeitet hatte, sowie von Aleksander Hemon. Den Schauspieler kennt der eine oder andere vielleicht aus der Netflix-Serie „Sense8“ – übrigens eine Idee der Wachowski-Schwestern.

Als Produzent ist außerdem Grant Hill, der schon bei „Titanic“ verantwortlich zeichnete, an Bord. Mit Geof Darrow und Steve Skroce sind außerdem zwei Konzept- und Comiczeichner, die die Matrix-Welt schufen, mit von der Partie. Sie dürften den Matrix-typischen Look des Films sicherstellen.

Darsteller

Wer darauf gehofft hat, darf sich jetzt zufrieden zurücklehnen: Altbekannte Schauspieler wie Keanu Reeves, der mittlerweile 54 Jahre alt ist, und Carrie-Anne Moss (52), werden in ihren Rollen als Neo und Trinity zu sehen sein. Aber auch neue Gesichter sind Teil des Casts des neuen Films, der „Matrix Resurrection“ heißen könnte, wenn man Gerüchten glaubt.

So soll „Variety“ zufolge Yahya Abdul-Mateen II, der unter anderem als Bösewicht Manta aus der Comic-Verfilmung „Aquaman“ bekannt ist und als aufstrebender Hollywood-Schauspieler gilt, in die Figur des jungen Morpheus oder eines seiner Verwandten schlüpfen. Eigentlich wurde Michael B. Jordan für die Rolle gehandelt, doch die Wahl durch Lana Wachowski soll kürzlich doch auf Yahya Abdul-Mateen II gefallen sein.

Außerdem soll Jada Pinkett Smith als Niobe zurückkehren, auch „Game Of Thrones“-Star Jessica Henwick und „How I Met Your Mother“-Darsteller Neil Patrick Harris sind angeblich verpflichtet worden. Ob Hugo Weaving als Agent Smith und auch Laurence Fishburne als Morpheus wieder dabei sein werden, ist bislang noch nicht bekannt. Die wichtigsten Darsteller im Kurz-Überblick:

  • Keanu Reeves als Neo
  • Carrie-Anne Moss als Trinity
  • Yahya Abdul-Mateen II evtl. als junger Morpheus oder dessen Verwandter
  • Jada Pinkett Smith als Niobe
  • Jessica Henwick
  • Neil Patrick Harris
Carrie-Anne Moss und Keanu Reeves bei der Australien-Premiere von „The Matrix“ im Jahr 1999
Carrie-Anne Moss und Keanu Reeves bei der Australien-Premiere von „The Matrix“ im Jahr 1999

Handlung

Das Drehbuch ist unter Verschluss. Doch die Spekulationen laufen heiß. Eigentlich war der Krieg nach Teil drei vorbei, Neo und Trinity waren tot. Doch sie könnten im vierten Teil zurückkommen. Im Fokus steht laut „Moviepilot“ der Frieden zwischen Mensch und Maschine, wie in den früheren Teilen. Neo-Darsteller Reeves ist laut „Entertainment Tonight“ jedenfalls „total begeistert“ von der Geschichte und verrät nur so viel: „Es ist sehr ambitioniert. So wie es sein sollte.“

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Angeblich soll „Variety“ zufolge ein junger Morpheus eine wichtige Rolle spielen, der Plot könnte sich sogar um die Vorgeschichte von Morpheus drehen. Neo und Trinity könnten dabei Randfiguren sein. Glaubt man Gerüchten, spielt Yahya Abdul-Mateen II Morpheus selbst oder einen seiner Verwandten.

Rückblick

Wer noch einmal die ersten drei Teile rekapitulieren will: Die Sci-Fi-Action-Trilogie eröffnete 1999 mit „Matrix“. Im Debüt arbeitet der tiefsinnige Programmierer Thomas Anderson unter dem Pseudonym Neo als Hacker. Er lernt die Hackerin Trinity und über sie Anführer Morpheus kennen. Von ihm lernt er eine neue Realität kennen und tritt aus seinem alten Leben, der Matrix, aus. Schon dieser erste Teil beeindruckte mit ausgeklügelten Special Effects sowie eindrucksvollen Kampfszenen und wurde vor allem durch die innovative Bullet-Time-Technik zu einer Stilikone des Films der Neunzigerjahre. Die Themen Virtual Reality und Cyber-Crime sind heute bedeutsamer denn je. Damit kann man die Wachowski-Schwestern geradezu als visionär zu der damaligen Zeit bezeichnen.

In „Matrix Reloaded“ (2003) steht die Menschheit vor dem Untergang. Neo kehrt in die Matrix zurück, um hier seine Bestimmung zu erfüllen. Doch dort lauern bereits neue Gefahren in Form von Agent Smith, der nun – losgelöst von der Matrix – zur ultimativen Bedrohung der virtuellen und auch der echten Welt zu werden scheint. Und dann haben auch noch die Maschinen den Unterschlupf der Menschheit gefunden und planen einen Großangriff. Viel Zeit bleibt nicht, um die Auslöschung der Menschheit zu verhindern…

Kurz danach kam der bislang letzte Teil raus: „Matrix Revolutions“ (2003). Darin versuchen die Menschen selbst, gegen ihren Untergang kämpfen, während Neo in einer Art Koma liegt. Tatsächlich aber befindet er sich in einer Zwischenwelt und findet heraus, dass auch Maschinen Gefühle haben können. Um Agent Smith und den Untergang der Menschheit stoppen zu können, muss er einen riskanten Deal mit den Maschinen eingehen. Es kommt zum alles entscheidenen Kampf…

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