Travis Scott vergibt Stipendien im Wert in von einer Million US-Dollar

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Dass die USA ein Problem mit extrem ungleich verteilten Bildungschancen hat, dürfte bekannt sein. Viele der bekanntesten und begehrtesten Universitäten sind privat organisiert und locken nicht nur mit guter Lehre, sondern auch mit den Netzwerken, die man als Student*in bei ihnen auf dem Campus knüpfen kann. Bei der Zulassung ist nicht vorrangig die Begabung der Bewerber*innen entscheidend, vielmehr kommt es auf das Vermögen der Eltern an. Können sie es sich leisten, ihre Kinder an die Elite-Unis des Landes zu schicken? Oder überhaupt an eine?

Travis Scott setzt sich für afroamerikanische Studierende ein

Vor allem Afroamerikaner*innen, die immer noch unter struktureller Diskriminierung leiden und durchschnittlich ein geringeres Einkommen haben als weiße US-Amerikaner*innen, haben mit den ungleichen Bildungschancen zu kämpfen. US-Rapper Travis Scott versucht diese Menschen zu unterstützen. Dafür hat er bereits 2020 eine Stiftung gegründet, die er nach seinem Großvater Cactus Jack gegründet hat. Diese unterstützt besonders afroamerikanische Jugendliche in Houston, der Heimatstadt des Rappers. Nun hat Travis Scott bekannt gegeben, dass er eine Million US-Dollar für Stipendien für afroamerikanische Studierende bereitstellt. Dazu wird der Rapper wie folgt zitiert:

„In jedem Schwarzen Haushalt gibt es Exzellenz im Überfluss, aber leider nicht genug Möglichkeiten – und Schwarze Studierende werden zurückgelassen oder vergessen. Das wollen meine Familie und ich ändern. Wir gratulieren 100 Stipendiaten dieses Jahr. Ich weiß, dass wir großartige Dinge von ihnen hören werden – und wir sind bereits dabei, unsere Arbeit nächstes Jahr auszuweiten.“

Musik hat der Rapper dieses Jahr noch gar nicht veröffentlicht und auch sein aktuelles Soloalbum ASTROWORLD erschien bereits vor inzwischen fast vier Jahren. 2021 kam es zu einer Massenpanik auf dem von Travis Scott veranstalteten Astroworld-Festival, bei der mindestens acht Menschen starben und hunderte Menschen verletzt wurden. Danach wurden Vorwürfe gegen den Rapper laut, er habe nicht auf ausreichende Sicherheitsmaßnahmen geachtet und sein Konzert erst 37 Minuten nach den ersten Meldungen über kollaborierende Menschen abgebrochen.


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