Uber droht Verbot in London – neue Strategie für Deutschland

Uber droht ein Verbot in London – der Fahrdienst, mit dem man sich günstig von Privatpersonen herumchauffieren lassen kann, hat sich gleich mehrere Fehler geleistet. Wie die Londoner Verkehrsbehörde berichtet, seien diverse Straftaten während Fahrten mit Uber nicht gemeldet worden. Darüber hinaus habe die Firma ein System genutzt, um behördliche Kontrollen zu umgehen.

Das Unternehmen hat nun die Chance Einspruch einzulegen – bis über den Fall entschieden worden ist, darf der Betrieb zunächst weiterlaufen.

Deutschland will kein Uber?

In US-Städten wie San Francisco und Los Angeles läuft das Geschäft gut, in Europa stoßen die Firmenchefs allerdings häufig auf Probleme. In Deutschland war Uber bereits 2014 grandios gescheitert – Taxiunternehmen wehrten sich gegen den Billigdienst, zudem verstößt das Geschäftsmodell Privatleute zu Chauffeuren zu machen, gegen das Personenbeförderungsgesetz.

Aktuell ist Uber deshalb hierzulande nur in Berlin und München verfügbar und auch dort eher ein kleiner Fisch neben großen Taxi-Apps wie MyTaxi. Uber will den deutschen Markt trotzdem noch nicht aufgeben. Mit Uber Green sollen schon bald 30 Elektroautos unterwegs sein. Da das Unternehmen mit seinem Konzept ohnehin für mehr Verkehr auf den Straßen sorgt, dürften die neuesten Bemühungen aber hierzulande wenig am ruinierten Image ändern.


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