Wacken-Wetter 2018: Extreme Hitze und Brandgefahr schon am Mittwoch

Eines der größten Festivals des Landes beginnt: Mehr als 90.000 Besucher werden beim diesjährigen Wacken erwartet, bei dem als Special Guest kurioserweise sogar Otto Waalkes auftritt. Als Headliner sind außerdem Steel Panther und Judas Priest bestätigt.

Die Hitzewelle, die Deutschland in dieser Woche allerdings mit voller Härte trifft, bereitet den Veranstaltern und Besuchern des Festivals nun allerdings Sorgen. Der Wetterbericht sagt keinen Regen voraus, die Wacken-Wiesen sind ausgetrocknet, zu hoher Alkoholpegel kann gefährlich werden. Um die 30 Grad Celsius werden zwischen dem 02. und dem 04. August erwartet. Die Früh-Camper, die jetzt schon auf dem Gelände sind, bekommen die Hitze jetzt schon zu spüren. Bis zu 40 Grad könnten in den kommenden Tagen erreicht werden, Schatten ist bei dem Festival Mangelware.

Das Wetter für die einzelnen Tage:

Am Mittwoch werden Temperaturen zwischen 25 und 29 Grad erwartet, es wird circa 12 Sonnenstunden geben. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt wie bereits erwähnt bei 0 Prozent, in der Nacht gehen die Temperaturen auf circa 20 Grad runter.

Am Donnerstag wird es etwas wärmer. Während der 14 Sonnenstunden steigt die Temperatur auf 30 Grad Celsius und eventuell etwas mehr an. In der Nacht fällt die Temperatur wieder auf etwa 20 Grad.

Hört auf, besoffen zu grillen!

Bereits am Mittwoch beginnt auf kleineren Bühnen das Festival, bevor am Wochenende die ganz großen Acts die Menge bespielen werden. Deshalb haben die Veranstalter schon rechtzeitig vor der extremen Trockenheit gewarnt. Es gilt, Brände auf dem Gelände zu vermeiden. Auf der Website des Festivals haben die Veranstalter einige Hinweise für die Besucher veröffentlicht: „Prüft, ob euer Fahrzeug Flüssigkeiten verliert und wie viel Hitze es auf den Boden abstrahlt. Heiße Auspuffe haben das Potenzial, Brände zu erzeugen! Behaltet die Fahrzeuge daher nach euerer Ankunft genau im Blick, bis sie sich abgekühlt haben“, ist da mitunter zu lesen.

Grillen ist laut Veranstalter grundsätzlich erlaubt, betrunken sollte man sich allerdings nicht ans Grillgut machen. Des Weiteren wird schlichtweg um noch mehr Vorsicht als sonst üblich gebeten – alles Weitere dazu auf der Wacken-Website. Dort werden die Besucher außerdem noch einmal explizit darauf hingewiesen, ihre zahlreichen Zigarettenstummel nicht einfach auf den Boden, sondern in vorgesehene Aschenbecher und Aschetonnen zu werfen.

Um gegen Hitzeschlag anzukämpfen, wird der Ausschank von Wasser erweitert: „Trinkt genügend Wasser! Wir haben die kostenlosen Entnahmestellen für Trinkwasser noch einmal aufgestockt, damit ihr ohne lange Wartezeiten jederzeit Wasser zu euch nehmen könnt.“

Passt auf Euch auf Leute. Und in diesem Jahr besonders auf Eure trockene Umgebung.


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