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Warum Sharon Stone die Gage für den jungen Leonardo DiCaprio selbst zahlte

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Am gestrigen 30. März erschien mit „The Beauty of Living Twice“ die Memoiren der Schauspielerin Sharon Stone. Darin blickt sie auf eine bewegte Karriere und erinnert sich unter anderem auch an eine Zeit zurück, in der sie als Produzentin an dem Sam-Raimi-Film „The Quick and the Dead“ arbeitete. Insbesondere die Debatten mit dem Studio TriStar blieben ihr in Erinnerung – das weigerte sich nämlich, Leonardo DiCaprio zu besetzen, weshalb sie schließlich mit ihrem eigenen Geld nachhelfen musste.

„DiCaprio hat das Vorsprechen einfach gekillt“

In ihren Memoiren beleuchtet Stone die Geschichte wie folgt: „Dieses Kind namens Leonardo DiCaprio war das einzige, das das Vorsprechen gekillt hat.“ Die Mimin erwähnte zudem, dass auch andere junge Schauspieler für die Teenager-Rolle im Film vorsprachen, nur: „Meiner Meinung nach war er aber der Einzige, der hereinkam und weinte und seinen Vater anflehte, ihn zu lieben, als er in der Szene starb.“ Sie wollte also dringend DiCaprio engagieren.

Sharon Stone 1994 in „The Quick And The Dead“.

Sharon Stone bezahlte selbst

Stone erinnert sich noch genau an ein Gespräch mit TriStar, in dem das Studio sagte: „Warum einen Unbekannten, Sharon, warum schießt du dir immer selbst ins Knie?“ Die Schauspielerin sah das aber ganz anders und fügte, wie bei „IndieWire“ nachzulesen, hinzu: „Das Studio sagte, wenn ich ihn so sehr wolle, könne ich ihn von meinem eigenen Gehalt bezahlen. Also tat ich das.“

Wie viel von ihrer Gage letztlich für DiCaprio draufgingen, ist leider nicht bekannt. In jedem Fall verhalf der Film dem Jungschauspieler eine weitere Sprosse der Karriereleiter zu erklimmen.

TriStar Pictures Getty Images/TriStar

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