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Wie es der Siegelring vom Spießer-Accessoire zum It-Piece geschafft hat

Ursprünglich zum Besiegeln von Dokumenten gedacht, waren Siegelringe im Mittelalter und der Antike ausschließlich der Oberschicht vorbehalten. Das Schmuckstück war ein Zeichen von Autorität und Macht. Jede wohlhabende Familie besaß ein eigenes Familienwappen, das als Zeichen von Zusammengehörigkeit und Herkunft in den Ring graviert wurde. Später galt das Tragen eines Siegelringes lange Zeit als konservativ und altmodisch, schließlich sah man ihn hauptsächlich an den Fingern wohlhabender Herren und Damen. An modischer Bedeutung gewann der auffällige Fingerschmuck in den 80er Jahren durch Hip-Hopper, die bis heute damit ihre Gang-Zugehörigkeit zum Ausdruck bringen. Jetzt schnappte sich auch Rihanna den Siegelring als It-Accessoire in ihrem just lancierten Video-Clip zu „Needed me“ und trägt gleich vier der XXL-Klunker – an einer Hand.

Rihannas Video „Needed me“:

 

Siegelring-Style 2016

Wer’s auffällig mag wie die Sängerin, darf gern zu einem Siegelring mit Schmucksteinen oder der polierten Variante in Gold oder Roségold greifen. Derber wirken matte Siegelringe in Silber, das auch oxidiert sein darf, um noch rauer daher zu kommen. Damit der Look modern und edgy wirkt, sind viele der neuen Modelle schlicht und selten mit Gravur. Rund oder eckig, mit auffälligem Comic-Print oder Initial aus Diamanten: alles geht, nix muss – außer den Stil des Trägers bzw. der Trägerin unterstreichen.

Inspiration für Zeige- Mittel- und Ringfinger:


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