Zack Snyder: Enttäuschung für Fans der „Justice League“

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Nur noch wenige Monate bis zur Premiere von Zack Snyders Director’s Cut der „Justice League“. Gerade arbeitet er jedoch nur an Projekten außerhalb des „DC-Extended Universums“.

Im Gespräch mit „Comic Book Debate“ am vergangenen Montag ist der Regisseur nicht abgeneigt vor weiteren DC-Filmen, ergänzt jedoch, dass diesbezüglich momentan nichts ansteht. Er fokussiert sich auf seinen Zombie-Actionfilm „Army Of The Dead“ und einen weiteren Prequel-Film.

Er selbst sagt, dass er nicht an die Fertigstellung der „Justice League“ geglaubt habe. Snyder selbst weiß, dass es sich um einen alten Film handelt – hat damit aber kein Problem. „Dies ist ein Jahre alter Film, an dem ich arbeite. Das DC-Universum hat sich verzweigt und sein eigenes Ding gemacht, und das ist in Ordnung… was das angeht, was ich gemacht habe und was meine Vision für das angeht, was ich mit diesen Charakteren machen wollte und die Reise, auf die ich sie schicken wollte, ist es bekannt, dass ich mehr Filme geplant habe – fünf Filme oder so – aber ich bin beschäftigt. Ich habe eine Menge zu tun.“

Nachdem „Justice League“ bereits im Jahr 2017 sein Debüt feierte, setzen nun viele Fans ihr Vertrauen in den Verlauf Snyders Geschichte. Er selbst „könnte [mit dem erstaunlichen Feedback] nicht glücklicher sein“. Die Dreharbeiten im Jahr 2016 musste er aufgrund einer Familientragödie verlassen. Der Rest des Films wurde anschließend von Joss Whedon – Regisseur der beiden ersten „Avengers“-Filme – betreut.

Im Gespräch mit „The Hollywood Reporter“ im vergangenen Mai sagte Snyder, der Film wird „eine völlig neue Sache“ und dass „wahrscheinlich nur ein Viertel von dem gesehen [wurde], was [er] gemacht habe“.

Der „Snyder-Cut“ – wie er mittlerweile genannt wird – feiert seine US-Premiere im März als vierteilige Miniserie auf „HBO Max“. Anschließend daran wird eine zusätzliche Version veröffentlicht, die alle Episoden zu einem Film zusammenfassen wird.


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