Highlight: Mit Rammstein, Tool, The Cure und Die Ärzte: Eure musikalischen Hoffnungen für 2019

5 Dinge, die wir 2018 über Paul McCartney gelernt haben

  1. PAUL SINGT NICHT „FUCK“

„Doing the garden, digging the weeds“ – so keusch hat sich McCartney als junger Beatle das hohe Alter vorgestellt. „I just want to fuck you“, singt er heute. Zumindest klingt es in „Fuh You“ so. Ein „Schuljungenstreich“, erklärt er. „Ich singe nicht wirklich ‚fuck‘. Ich habe acht Enkelkinder!“

  1. PAUL WILL KEIN „INDIANER“ SEIN

„Statt Cowboys und Indianer habe ich Beatles und Stones gespielt. Die Beatles waren wohl die Indianer“, scherzt Marc Maron in seinem „WTF“-Podcast. Dann entschuldigt er sich, der Vergleich sei politisch unkorrekt. „Du musst aufpassen, was du sagst, Marc“, stimmt McCartney zu. „Wir waren die Cowboys!“

  1. PAUL HAT NUR DIE ZWEITBESTEN BEINE

Obwohl McCartney dauernd über die Beatles spricht, lebt er nicht in der Vergangenheit. Wie er Jarvis Cocker verrät, liebt er Kendrick Lamar und Christine & The Queens – und schwärmt für Taylor Swift: „Mit ihr kann ich nicht mithalten. Sie hat bessere Beine als ich.“

Kooperation
  1. PAUL HÖRT AUF NIEMANDEN – AUCH NICHT AUF DAMON ALBARN

Mit Kanye West hat McCartney schon zusammengearbeitet – zum Missfallen von Damon Albarn. Der befürchtete, dass West den älteren Kollegen für seine Zwecke missbrauchen würde. McCartney: „Wenn ich etwas ausprobieren will, tue ich es und höre nicht darauf, was irgendjemand sagt.“ Kluge Entscheidung: Kanye bescherte ihm mit „FourFiveSeconds“ seine erste US-Top-5-Single seit „Say Say Say“ (1983).

  1. PAULS BAND KENNT NUR DIE HITS – UND ER NICHT MAL DIE

Chris Heath entlockt McCartney für das „GQ“-Magazin manche Anekdote. Der wahre Schocker kommt aber, als Heath bei den Proben für die kommenden Konzerte zuschaut. Da kann sich McCartney plötzlich nicht mehr erinnern, wie er „A Hard Day’s Night“ spielen soll.

Fast genauso schlecht kennt seine Band das Repertoire: Brian Ray – seit 2002 McCartneys Tour-Gitarrist – offenbart, dass er die B-Seite „Check My Machine“ noch nie gehört hat. Erwarten Sie auf der „Freshen Up“-Tour also eher keine Deep Cuts!


„Yesterday“-Filmtrailer: Was wäre, wenn die Beatles niemals existiert hätten?
Weiterlesen