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„A Dog Called Money“: Doku über PJ Harvey feiert auf der Berlinale 2019 Premiere

Auf der Berlinale 2019 wird im Februar eine Dokumentation über die englische Alternative-Ikone PJ Harvey Premiere feiern. „A Dog Called Money“ folgt Harvey filmisch bei den Aufnahmen ihres neunten Studioalbums THE HOPE SIX DEMOLITION PROJECT in London.

Regisseur Seamus Murphy begleitete die Künstlern auch auf ihren Reisen in den Kosovo, nach Afghanistan und Washington D.C.. Einen ersten Vorgeschmack auf die Filmaufnahmen gibt es in Form von Kurzvideos auf Murphys Website.

THE HOPE SIX DEMOLITION PROJECT erschien 2016 und ist PJ Harveys aktuelles Album. Die Platte war das ME-Album der Woche und erhielt fünf von sechs Sternen von ME-Redakteur Oliver Götz.

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Der schrieb: „Er (Seamus Murphy, Anm.) filmte und fotografierte, sie notierte Eindrücke, Stimmungen, Stimmen. Als Erstes entstand daraus ein Bild-und-Gedichtband, jetzt bildet das Material die Grundlage für PJs Platte und Musikvideos. Dass sich dabei jemand wie der „Washington Post“-Journalist Paul Schwartzman instrumentalisiert fühlt, weil er weder wusste, wen er da in seinem Mazda durch die „roughest neighborhoods“ fuhr, noch dass seine Ausführungen in einem Song zitiert werden würden („The Community Of Hope“), mag das Vorgehen der beiden in einem seltsamen Licht erscheinen lassen. Aber es sagt nichts über die Qualität ihrer Arbeit aus.”

Der dazugehörige Film wird unter der Kategorie „Panorama“ auf der Berlinale 2019 gezeigt. Ob und wann er in reguläre Kinos kommt oder anderweitig veröffentlicht wird, steht noch nicht fest.

PJ Harvey ist einstweilen mit der Musik zur Bühnenadaption von „All About Eve“ beschäftigt, die die Künstlerin beisteuert. Der Film aus den 50ern über einen Broadway-Star, der von einem übereifrigen Fan belästigt wird, erhielt seinerzeit zahlreiche Preise, unter anderem auch den Oscar für das „Best Picture“.

Die Adaption fürs Theater wird am 2. Februar 2019 im „Noël Coward Theatre” in London uraufgeführt und soll voraussichtlich bis 11. Mai 2019 gezeigt werden. Rollen haben unter anderem Gillian Anderson und Lily James.


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