Amy Winehouse: Hologramm-Tour wird verschoben

Im Oktober 2018 wurde berichtet, dass es dieses Jahr eine Hologramm-Tour der verstorbenen Sängerin Amy Winehouse geben würde. Jetzt wurde diese Tour auf Eis gelegt. Der Grund: Das Unternehmen, das für die Entwicklung des Winehouse-Hologramms zuständig ist, hat eingeräumt, dass es bei der Herstellung des Hologramms sowie beim damit verknüpften Augmented-Reality-Erlebnis auf unerwartete Schwierigkeiten gestoßen sei.

Der CEO von BASE Hologram, Brian Becker, erklärte in einem Statement gegenüber „Billboard“:

„Manchmal stoßen wir bei der Entwicklung eines solch hochambitionierten, hochmodernen Hologramms und Augmented-Reality-Theaterereignisses auf einige einzigartige Herausforderungen und Empfindlichkeiten, die uns einen Schritt zurück führen. Die Entwicklung unserer Produktionen ist eine Mischung aus einer Broadway-Show und einem Konzertspektakel, die kreatives Engineering erfordern und diese Art von Kreativität folgt nicht unbedingt einem Zeitplan. Und genau das ist bei Amy Winehouse passiert. Wir haben versprochen, ihr Leben so respektvoll wie möglich zu feiern – wie bei Roy Orbison und Maria Callas. Und um sicherzustellen, dass wir dieses Versprechen halten, legen wir die Tour auf Eis, während wir eine kreativ spektakuläre Inszenierung ihrer bemerkenswerten Karriere planen.“

Kooperation

Viele Fans der Sängerin sind verärgert über die Ankündigung. Amy Winehouse‘ Ex-Ehemann Blake Fielder Civil empfindet die Hologramm-Tour als irreführend und bezichtigt Familie Winehouse mit der Tour nur Geld machen zu wollen.

Im Juli 2011 starb die Sängerin im Alter von 27 Jahren an einer Alkoholvergiftung und gehört damit, wie viele andere bekannte verstorbene Persönlichkeiten zum „Club 27“.


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