Band-Trennung: Sons of Kemet lösen sich auf

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Vier Alben hat die britische Jazzband Sons Of Kemet seit ihrer Gründung im Jahr 2011 bereits veröffentlicht. Ihr aktuelles Album BLACK TO THE FUTURE erschien im Mai 2021. ME-Autor Frank Sawatzki vergab satte 5,5 von sechs möglichen Sterne und fasste seinen Eindruck in seiner Rezension so zusammen: „Shabaka Hutchings Band verwandelt die aktuellen Proteste und Klagen der afroamerikanischen Community in eindrucksvollen Jazz, der weit über Jazz hinaus reicht.“ Wie erfreulich es war, als Sons Of Kemet im September 2021 eine Deutschland-Tour angekündigt hatten, präsentiert vom Musikexpress. Und wie unerfreulich es ist, dass diese Tour im Januar abgesagt werden musste.

Nun kommt es noch unerfreulicher: Auf Instagram gab die Band am Donnerstag ihre bevorstehende Trennung bekannt. Die noch geplanten Konzerte würden noch gespielt werden, sie seien aber die letzte Chance, die Sons of Kemet live zu erleben. Danach wolle man das Kapitel ihres Bandlebens für die absehbare Zukunft schließen.

Lest hier das Original-Statement:

 

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Sons of Kemet: Drummer Tom Skinner macht mit The Smile weiter

Zuletzt sorgte ein Sons-of-Kemet-Mitglied mit einer anderen Band für Schlagzeilen: Drummer Tom Skinner ist Teil der Supergroup The Smile, die neben ihm aus Radiohead-Sänger Thom Yorke und Radiohead-Gitarrist Jonny Greenwood besteht. Deren Debütalbum A LIGHT FOR ATTRACTING ATTENTION ist am 13. Mai 2022 via XL Recordings erschienen – vorerst ausschließlich digital. Vinyl- und CD-Versionen sollen am 17. Juni folgen. Die Platte umfasst 13 Songs, wurde von Radioheads Produzent Nigel Godrich produziert und von Bob Ludwig gemastert. Begleitet wurden die Aufnahmen von Streichern des London Contemporary Orchestra und einer kompletten Bläsersektion zeitgenössischer britischer Jazzmusiker wie Byron Wallen, Theon und Nathaniel Cross, Chelsea Carmichael, Robert Stillman und Jason Yarde. Seht hier das Video zu ihrer Single „Thin Thing“.


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