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„Big Brother“-Bewohner*innen erfahren als letzte von der Corona-Pandemie

Das Coronavirus beherrscht aktuell die Medien. Überall laufen Nachrichtungen, Info-Formate und Expert*innen-Interviews dazu. TV-Sender in Deutschland bringen Sondersendungen zur Pandemie, Shows werden inzwischen ohne Live-Publikum aufgezeichnet oder auch mal ausgesetzt. Eine Sache geht aber weiter wie bisher: „Big Brother“ auf Sat.1. Die Kandidat*innen stecken seit dem 10. Februar 2020 in einem Haus in Köln in Isolation. Dabei geht es eben nicht um eine soziale Auszeit als Präventikonsmaßnahme, sondern schlichtweg um das Show-Format, das es so mittlerweile schon zum 13. Mal in Deutschland gibt.

Dass den Bewohner*innen des Big-Brother-Hauses keine Corona-News mitgeteilt werden, sorgte in den sozialen Medien für Unmut, sodass der Sender nun reagieren muss. Moderator Jochen Schropp hat bekanntgegeben, dass am heutigen Dienstag, dem 17. März, erstmalig in der Show offen über das gesprochen wird, was in der Welt gerade passiert.

„Big Brother“-Arzt Andreas Kaniewski steht den Teilnehmer*innen ab 19 Uhr in der Sondersendung zur Seite, um Fragen rund um die Pandemie zu beantworten. Videobotschaften von Angehörigen sollen eingespielt werden und so über den aktuellen Gesundheitszustand in der Familie informieren. Bisher durften nicht einmal die Anfang März neu Zugezogenen in der „Big Brother“-WG von den einschneidenden Veränderungen national wie international berichten.


Sollte bei einem derart relevanten Einschnitt in das tägliche Leben nicht schon längst die Show abgebrochen werden? Was sagt Ihr?



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