Demi Lovato reagiert auf Pro-Trump-Proteste

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Demi Lovato teilt heute einen Post des „Black Lives Matter“-Twitter-Accounts. Sie ist entsetzt über die Ausschreitungen des gestrigen Abends vor und im US-Kapitol. Sie schreibt, dass ihr Herz gebrochen ist und wie naiv ihr Gedanke, dass so etwas nicht passieren könnte, war.

Erst vergangenen Sonntag kündigte ihr Manager Scooter Braun über Twitter an, dass Demi Lovato gerade im Studio sei und an neuer Musik arbeite.

Stürmung des US-Kapitols

Am Mittwochabend stürmten tausende Anhänger*innen des Noch-Präsidenten Donald Trump das Kapitol der Vereinigten Staaten in Washington D.C.. Laut „Fox News“ haben es einige der Demonstrant*innen durch die Security geschafft und gelangten ins Innere des Gebäudes, während andere mit der Polizei außerhalb zusammenstießen. Grund dafür ist der Wahlsieg von Joe Biden Ende des vergangenen Jahres.

„Oberster Befehlshaber“

Bereits im vergangenen Oktober veröffentlichte Lovato den Song „Commander In Chief“, in dem sie Trump kritisierte und zur Wahl im November 2020 aufrief: „Ich rufe Sie alle auf“, sagte sie, „bitte schließen Sie sich mir an und gehen Sie bei der diesjährigen Wahl wählen.“

In ihrem Song übt sie wiederholt Kritik.. Unter anderem singt sie Zeilen wie: „Wenn du selbstsüchtig an den Dingen herumpfuschst, werden sie zwangsläufig kaputt gehen“, „Du kannst nicht genug davon bekommen, Systeme für deinen persönlichen Vorteil abzuschalten“ und „Wir befinden uns in einer Krise… während du dir tief in die Taschen greifst“. Aufgenommen hat Lovato den Song in Zusammenarbeit mit Billie Eilishs Bruder Finneas.

Doch nicht nur sie appellierte an ihre Fans zur Wahl im vergangenen Jahr. Auch Cardi B und Ariana Grande – um einige zu benennen – nutzten ihre Sichtbarkeit.

Demi Lovatos vergangene Projekte

Das aktuelle Album der 28-jährigen Künstlerin TELL ME YOU LOVE ME erschien im Jahr 2017. Seither veröffentlichte Lovato einige Singles; unter anderem „Sober“ (2018), „I Love Me“ und „Commander In Chief“ (2020). Woran genau sie gerade im Studio sitzt, bleibt abzuwarten.


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