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Oasis on Ice: Eiskunstlaufen ist ab sofort Eure liebste Disziplin bei Olympia

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Wir geben zu, so haben wir uns das nicht vorgestellt. Wenn wir schon über Olympische Winterspiele im südkoreanischen PyeonChang berichten sollten, dann doch eher über die musikalischen Acts bei der Eröffnungsshow oder dergleichen. Da außer Kreischalarm-K-Pop-Superstars da allerdings nicht so viel ging, haben wir ein anderes berichtswerte Olympia-Thema gefunden. Denn Eiskunstlaufen hat an Coolness gewonnen.

Klingt komisch, ist aber so. Und alles dank einer kleinen Regeländerung, nach der Kür und Kurzprogramm nun auch zu Musik mit Gesang getanzt werden dürfen. Von der neuen Freiheit machen Paare, Männer und Frauen gleichermaßen Gebrauch. Herauskommt manch ästhetisch-akrobatisches Meisterwerk, aber auch manche… nun ja… Gräueltaten. Wir haben hier die Highlights des ersten olympischen Pop-Eiskunstlauf-Wochenenders gesammelt. Von Oasis bis hin zu Beyoncé.

Oasis-Klassiker Wonderwall in einer Paul-Anka-Version

Japs, ihr habt richtig gehört. Und dann ist es auch noch ein deutscher Eiskunstläufer, der diese Schandtat begeht. Nichts gegen das Paul-Anka-Cover des Oasis-Hits an sich, aber muss es sein, dass man dazu ein nur mäßig-gutes Programm läuft? Nein, das hat „Wonderwall“ nicht verdient! Übrigens: Weder Noel noch Liam Gallagher haben auch nur ein Wort über ihre Olympia-Erscheinung verloren. Liegt bestimmt am großen Paul Anka!

Es geht auch in Perfektion: Eiskunstlaufen zu Benjamin Clementine

Nathan Chen, einer der Favoriten bei den Olympischen Spielen 2018, läuft sein Kurzprogramm zu Benjamin Clementines „Nemesis“. Und ja, das passt so gut, wie man es sich vorstellt (Der Auftritt im YouTube-Video ist von den US-Meisterschaften 2017 für die Olympia-Qualifikation).

Und auch Beyoncé ist mit dabei

Girl-Power! Die französische Eiskusntläuferin France’s Maé-Bérénice Méité tanzt in ihrem Kurzprogramm kunstvoll und ebstimmt zu einem Best-Of von Beyoncé. Und endet mit dem female-empowerment-Song schlechthin:„Run the World (Girls)“. Beyoncé ist bestimmt stolz.

Eine Hommage an den Landsmann: Japans Eispaar tanzt zu Ryuichi Sakamoto

Dass Ryuichi Sakamoto erhaben-leichte Musik komponiert, wissen wir. Das japanische Eistanz-Paar, bestehend aus Kana Muramoto und Chris Reed, haben ihr freies Programm zu der Komposition „Merry Christmas M. Lawrence“ aus dem Jahr 1983  choreographiert. Das hat zwar keinen Gesang, ist aber so schön, dass ihr Euch das ruhig auch mal angucken könnt. Und wehe einer behauptet, das sei kitschig!

Wer darf bei pathetischen Momenten nicht fehlen? richtig, Chris Martin und seine Band Coldplay

Adam Rippon ist in den USA nicht nur irgendein Eiskunstläufer. Er ist eine Schwulenikone und hat sich offen gegen Trumps homophobe Äußerungen gestellt. Für seine Kür tanzt er bei Olympia zu Coldplays Song „O“ und ja, es ist verdammt nochmal schön.

Aber er ist nicht der einzige im US-Team, der Coldplay für eine gute Wahl hält. Seine Tanz-Kollegen, die Geschwister Shibutani tanzen im Kurz- und Kürprogramm zu „Paradise“ und „Fix You“ von Coldplay.

Das Schrecklichste zum Schluss

Es ist zwar nur ein kurzer Teil der Choreo, aber was, was bitte haben sich die Kanadier bitte dabei gedacht zu „Despacito“ zu tanzen? Vielleicht, weil Nationalheld Justin Bieber bei dem Lied mitgewirkt hat?

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