Photoshop-Fail bei „Avengers 3“-Promo: Elizabeth Olsen ist nicht mehr zu erkennen

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Am 26. April startet mit „Avengers: Infinity War“ der vermeintlich größte Blockbuster des Jahres. Mehr als ein Dutzend Marvel-Filme und 10 Jahre Cinematic Universe haben die Fans auf das Zusammentreffen der etlichen Superhelden vorbereitet, nun wird der Big Bad Thanos (Josh Brolin) die Erde angreifen und für ein Effektfeuerwerk sorgen. Passend zum Filmstart ist nun auch eine entsprechend aufwändige Werbekampagne angelaufen. Dazu gehört, dass Marvel prominent auf mehreren verschiedenen Covern des Filmmagazins „Empire“ zu sehen ist.

Mehrere Sammelcover haben die Leser des Magazins und Kiosk-Gänger zur Auswahl, die Bilder zeigen jeweils eine andere Gruppe mit Superhelden. Bei der Nachbearbeitung der Bilder mit Photoshop haben es die Designer des Magazins aber ein wenig übertrieben: Elizabeth Olsen, die im Film die Scarlet Witch spielt, sieht auf dem Magazin-Cover nicht mehr aus wie sie selbst.

Rechts: Elizabeth Olsen Links: Eine Schnapsidee des Empire-Grafikers.

Vielen Fans fiel die völlig überzogene Schönheitskorrektur (?) direkt nach den Veröffentlichungen der Bilder auf Facebook auf. Sie fragten die „Empire“-Macher, ob die Rolle gar neu besetzt wurde oder ob die Grafiker sie zu einer der anderen Olsen-Schwestern hinbiegen wollten. Die Schauspielerin selbst nahm den Vorfall weniger mit Humor, warum auch? Auf Instagram fragte sie die Macher des Blatts, ob sie das etwa sein soll auf dem Cover?

https://www.instagram.com/p/BgjmehtBv0D/?taken-by=elizabetholsenofficial

Die Photoshop-Panne im Fall von Olsen ist ein Extrem-, allerdings kein Einzelfall. Im vergangenen Jahr bekam das Filmfestival von Cannes einen Mini-Shitstorm, weil die italienische Kinolegende Claudia Cardinale auf dem Plakat zum Festival dünner gemacht wurde. Den aktuell im Kino laufenden „Tomb Raider“-Film traf es ebenfalls. Der Hals der Hauptdarstellerin Alicia Vikander wurde für das Poster des Films dermaßen verlängert, dass die Schwedin am Ende sehr unnatürlich und wie ein Dinosaurier aussah. Steven Spielberg blickte zuletzt auch nicht genauer auf das Poster seines kommenden Films „Ready Player One“, der Anfang April in Deutschland startet. Das Bein der Hauptfigur Wade ist auf dem Promo-Bild zum Blockbuster deutlich länger als normal und verzerrt alle Bildverhältnisse.

Empire/Marvel

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