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Zusammenfassung

„Game of Thrones“: 10 Details, die Euch in der Schlacht von Winterfell vielleicht entgangen sind

Die dritte Folge der finalen „Game of Thrones“-Staffel war gefüllt mit spannungsgeladenen Action-Sequenzen, herzergreifenden Heldentoden und einem Twist, mit dem wohl kaum einer gerechnet hätte. Es ist also verständlich, dass in dieser Fülle von visuellen Eindrücken und Emotionen das ein oder andere Detail untergegangen sein könnte.

Hier findet Ihr deshalb zehn Punkte, die Euch (und uns) beim ersten Schauen eventuell entgangen sind.

1. „Durchbohr‘ sie mit dem spitzen Ende.“

Der Hinweis, mit dem Arya Sansa die Nutzung ihrer Waffe erklärt, dürfte einigen Zuschauern noch dunkel in Erinnerung sein. Es waren nämlich genau diese Worte, die Jon in der zweiten Folge der ersten Staffel wählte, um Arya ihre erste Kampflektion zu erteilen. Arya ist nun von der Schülerin zur Lehrerin geworden.

2. „Āeksios Ōño, aōhos ōñoso ilōn jehikās! Āeksios Ōño, ilōn misās! Kesrio syt bantis zābrie issa se ossȳngnoti lēdys!“

Der Spruch, den Melisandre benutzt, um die Schwerter der Dothraki und später den Schutzwall um Winterfell anzuzünden, bedeutet übersetzt:

„Gott des Lichts, wirf dein Licht auf uns! Gott des Lichts, verteidige uns! Denn die Nacht ist dunkel und voller Schrecken!“

Sie benutzt somit den gleichen Zauber wie Beric Danderrion, wenn dieser sein eigenes Schwert zum Brennen bringt. Allerdings ist Beric inzwischen so geübt in diesem Kunststück, dass er die Formel gar nicht mehr auszusprechen braucht – der bloße Gedanke daran reicht.

3. Sandor Cleganes Pyrophobie

Während der Schlacht von Winterfell scheint der Hund vorübergehend wie gelähmt. Der Grund für diese Reaktion ist nicht, wie er selbst behauptet, dass die Situation ohnehin ausweglos ist.

Vielmehr sieht sich der Pyrophobiker plötzlich von dem umgeben, wovor er sich am meisten fürchtet: Feuer. Wie wir bereits wissen, hat Sandor seine Narben der sadistischen Ader seines Bruders Gregor zu verdanken, der vor langer Zeit das Gesicht Sandors ins Feuer drückte und so verbrannte. Glücklicherweise ist Beric vor Ort, um den Hund daran zu erinnern, dass es in diesem Moment bedrohlichere Dinge zu fürchten gibt.

4. Der Tod der Riesen

Als die kleine Lyanna Mormont kurz vor ihrem eigenen Tod dem Weißen Riesen das Auge aussticht, befinden sich die beiden genau an dem Ort, an dem auch ein anderer gigantischer Kämpfer seinen letzten Atemzug nahm. In der Schlacht der Bastarde fand genau an dieser Stelle auch Wun Wun, der für das Freie Volk kämpfte, durch einen Pfeil im Auge seinen Tod. Zufall oder subtiler Callback?

5. Beric Dondarrions Kreuzigung

Als Beric sich in den Türrahmen stemmt, um die Weißen Wanderer aufzuhalten, streckt er beide Arme aus und erinnert so stark an das Bild von Jesus am Kreuz. Zugegeben, diese Gemeinsamkeit könnte purer Zufall sein. Dagegen spricht jedoch, dass Beric sich (wenn auch unwissentlich) für den Rest der Menschheit opfert und außerdem zuvor (mehrmals) vom Tod auferstanden ist.

Wenn man bedenkt, wie viel Liebe zum Detail in der Fantasy-Saga steckt, lässt sich ein bewusst gewählter Symbolismus zumindest nicht komplett ausschließen.

6. Melisandres Prophezeiung

Bei Aryas erster Begegnung mit Melisandre macht ihr die Rote Priesterin eine Prophezeiung, die sich nun in der dritten Folge der finalen Staffel bewahrheitet:

„Ich sehe eine Dunkelheit in dir. Und in dieser Dunkelheit starren mich die Augen an: braune Augen, blaue Augen, grüne Augen. Augen, die du für immer schließen wirst. Wir werden uns wieder treffen.“

Tatsächlich hat sich Melisandre damals auf all jene Menschen bezogen, denen Arya einmal das Leben nehmen (und deren Gesichter sie selbst tragen) würde. Indem die Zauberin nun erneut die blauen Augen hervorhebt, erkennt Arya, dass sie dazu in der Lage ist, auch die Augen des Nachtkönigs für immer zu schließen.

7. „Es gibt nur einen Gott und sein Name ist Tod.“

Eine besondere Motivation ist außerdem Melisandres Anspielung auf das Motto, das Aryas Mentor Syrio Forel ihr in der ersten Staffel ans Herz legt:

„Es gibt nur einen Gott und sein Name ist Tod. Und es gibt nur eines, was wir dem Tod sagen: Nicht heute.“

Wie wir wissen, schafft es Arya auch dieses Mal, den Tod zumindest für eine Weile aufzuschieben.

8. Die Schlacht im Götterwald

Auch die Schlacht im Götterwald, bei der Theon und seine Soldaten Bran verteidigen, wurde eventuell bereits in der ersten Staffel angedeutet. Hier erzählt Catelyn Stark ihrem Sohn Robb, Theon und einigen anderen Anwesenden, dass Jaime für Brans „Unfall“ verantwortlich sei.

Robb überlegt daraufhin, ob die Starks gegen die Lannisters in den Krieg ziehen sollen, woraufhin ihm Theon seine Unterstützung zusichert, und einer der anwesenden Berater fragt: „Wird es etwa eine Schlacht im Götterwald geben?“ Viele Jahre später ist dies nun tatsächlich der Fall.

9. Aryas Waffe

Arya tötet den Nachtkönig schließlich mit einem Dolch aus Valyrischem Stahl. Diesen hatte ihr Bran in der siebten Staffel gegeben, weil er die Waffe angeblich nicht brauchte. Ist es möglich, dass der Dreiäugige Rabe zu diesem Zeitpunkt bereits wusste, dass seine Schwester diese Waffe einmal benutzen würde, um Westeros vor dem Untergang zu retten? Wir sind uns da ziemlich sicher…

10. Der wunde Punkt des Nachtkönigs

Arya tötet den Nachtkönig mit einem Stich in die Brust. Wie wir in einer von Brans Visionen in Staffel 6 erfahren, war es genau solch ein Dolchstoß, mit dem die Kinder des Waldes vor langer Zeit den ersten Weißen Wanderer erschufen. Der Kreis wird somit auf poetische Weise geschlossen.

Ob sich weitere vergangene Szenen als Prophezeiungen auf bevorstehende Ereignisse herausstellen, erfahren wir ab dem 5. Mai auf Sky. Dann wird die vierte Folge der finalen Staffel ausgestrahlt.

 

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