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Greentea Peng kündigt ihr Debütalbum an und veröffentlicht Video zu „Kali V2“

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Zwischen Neo-Soul, psychedelischem RnB, Jazz-Einflüssen und rauchigen Vocals — dort lässt sich Greentea Pengs Musik verorten. Die Musikerin, die ihren Namen aus ihrer Liebe zu Grünem Tee und dem Londoner Slang-Wort „Peng” (was eine heiße Person oder auch sehr gutes Weed beschreiben kann) kombiniert hat, kündigt ihr Debütalbum an: Die Platte, die im Juni dieses Jahres erscheinen wird, zählt 18 Tracks und wird den Titel MAN MADE tragen. Auf ihrem Instagram-Account veröffentlichte Greentea Peng am 13. April, die Artworks beider Cover-Seiten:

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Das ist die Tracklist des angekündigten Albums von Greentea Peng:

Man Made
This Sound
Free My People (featuring Simmy and Kid Cruise)
Be Careful
Nah It Ain’t The Same
Earnest
Suffer
Mataji Freestyle
Kali V2
Satta
Party Hard
Dingaling
Maya
Man Made
Meditation
Poor Man Skit
Sinner
Jimtastic Blues

„Kali V2“: Dystopisches London

Mit „Kali V2“ erscheint die bereits zweite Single nach „Nah It Ain’t The Same“ – begleitet durch ein Video. Ein schweres, rotes Licht zieht sich durch den Clip — London wirkt fast dystopisch, eine Armada Überwachungskameras folgt der Künstlerin, Resignation liegt in der Luft. Die Kamera zoomt raus und endet mit Greentea — auf die News auf dem Fernseher starrend, Abrissbagger im Hintergrund der Szenerie. Schon in ihrem Song „Ghost Town“ kommentierte die Künstlerin die zunehmende Verdrängung und damit einhergehende Lebensfeindlichkeit in ihrer Geburtsstadt.

Seit ihrer Debüt-EP „Sensi“ im Jahr 2018 releaste Greentea Peng diverse Singles, eine weitere EP und war unter anderem auf dem „The Streets“-Album NONE OF US ARE GETTING OUT OF THIS ALIVE zu hören. Laut ihrem Promo-Label beatsinternational entstanden die Aufnahmen bei einem Rückzug der Künstlerin aufs Land, gemeinsam mit ihrer Band The Seng Seng Family.

Greentea Peng: Ein Manifest für MAN MADE

Zusammen mit der Ankündigung des Albums veröffentlicht Greentea Peng gleich ein ganzes Manifest: „Eine Erforschung des Selbsts und des Sounds. Ein Produkt, das innere sowie äußere Paradigmen verschiebt. Dieses Album bietet Heilung an (…) Es fühlt sich an… wie eine summende Biene in der Brust. Eine Vibration. Ein Jambalaya des Ausdrucks, dieses Projekt passt in kein Genre, ist nicht einfach zu verdauen.“


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