Hat US-Rapper YNW Melly den Mord an seiner Mutter beauftragt?

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Der amerikanische Rapper YNW Melly, der mit Songs wie „Murder on My Mind“ und „Mixed Personalities“ große Bekanntheit erlangte, sitzt bereits seit über drei Jahren im Gefängnis. Ihm wird vorgeworfen, zwei seiner ehemaligen Freunde und Mitglieder der YNW-Crew ermordet zu haben. Laut Anklage soll er die beiden erschossen und anschließend mit seinem eigenen Auto in ein Krankenhaus gefahren haben. Gegenüber der Polizei habe er dann von einem „Drive-by-Shooting“ gesprochen, in das sie zu dritt geraten sind. Wird der heute 23-Jährige wegen des doppelten Mordes verurteilt, droht ihm eine lebenslange Freiheitsstrafe oder sogar die Todestrafe. Der Rapper plädierte vor Gericht auf „Unschuldig“.

YNW Melly: Mord der eigenen Mutter „autorisiert“?

Im Rahmen des weiter anhaltenden Prozesses ist ein Dokument öffentlich geworden, dem zufolge der Rapper den Mord an seiner Mutter in Auftrag gegeben haben soll. Bei dem Dokument handelt es sich um ein Gesprächsprotokoll zwischen dem Anwalt Stuart Adelstein und dem Ermittler Danny Polo. Adelstein fragt den Ermittler, ob YNW Melly Verbrechen gleich welcher Art in Auftrag gegeben habe. Der Ermittler antwortet daraufhin, dass YNW Melly seiner Ansicht nach nicht nur in Verstöße gegen das Waffen- und Drogengesetz involviert war, sondern auch den Mord an seiner eigenen Mutter „autorisiert“ habe. Dafür möchte der Ermittler Beweise auf dem Smartphone, sowie auf den Social-Media-Accounts und den Songs des Rappers entdeckt haben.

Sowohl YNW Melly als auch seine Mutter meldeten sich jeweils in Instagram-Storys zu Wort. Der Rapper schrieb: „LÜGEN. FALSCHE AGENDA. UNDSCHULDIG!!“. Die Mutter erklärte, dass an den Vorwürfen gegen ihren Sohn nichts dran sei und die Behauptungen, dass er sie umbringen lassen wollte, aus „Verzweiflung“ entstanden sein müsse.

Vor einen Monaten sorgte ein Video für Schlagzeilen, in dem YNW Melly seine Mutter als „crazy as fuck“ bezeichnete. Sie hatte zuvor dem Manager des Rapper vorgeworfen, ihr und ihrem anderen Sohn Geld vorzuenthalten.


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