Hello, Audio! – Der Podcast: Groovecat über das besondere Gefühl beim Musikhören

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EPISODE 7

In der 7. Episode von „Hello, Audio!“ spricht Helen mit Jakob Höflich und Markus Schwarzer über ihre App „Groovecat“. Wir alle haben einen Soundtrack zu Erinnerungen, zu fröhlichen Zeiten, schlechten Zeiten, zum Erwachsenwerden, zum Verliebtsein oder dem Reisen. Habt Ihr Euch jemals gefragt, wieso das so ist? Warum kann Musik eben diese Emotionen hervorrufen? Studien haben herausgefunden, dass verschiedenste Abschnitte des Gehirns beim Musik hören aktiviert werden. Diese unterscheiden sich sogar je nach Musikgenre. Das limbische System beispielsweise, welches für die Verarbeitung von Emotionen zuständig ist, wird jedoch immer angesprochen.

Es werden die gleichen Emotions- und Belohnungsmechanismen angesprochen, die auch beim Essen, Sex und Drogenkonsum aktiv sind. Deshalb fühlen wir uns beim Hören unsere Lieblingslieder sehr wohl. Ein weiterer Aspekt ist, dass beim Hören von Lieblingsliedern auch der präfrontale Kortex aktiviert wird. Dessen mittlerer Teil verbindet die Musik mit Erinnerungen, sodass ein Schalter beim Hören umgelegt wird und die Musik den Zuhörer an besondere Musikmomente erinnert. Mit ihrer App möchten Markus und Jakob diese Momente für andere sichtbar und teilbar machen.

Jetzt den Podcast anhören: „Groovecat über das besondere Gefühlserlebnis beim Musikhören“

t:Groovecat on Feeling all the Feels with Music by The Venue Berlin


We all have a soundtrack to our memories. Happy time, sad time, coming of age, falling in love, travelling abroad. Have you ever wondered why? Why does music evoke so many different emotions and memories? Studies have found that different parts of the brain are activated while listening to music, they even vary with different genres. However, the limbic system, which is responsible for the processing of emotions, is always addressed. It relates to the same emotions as eating and sex, which is why we feel so comfortable listening to our favorite tunes. Listening to our favorite songs also activates the prefrontal cortex, and its middle part combines music and memories: a switch is turned on while listening to music and we get reminded of special musical moments.

Today on Hello, Audio! Helen chats with Jakob and Markus from Groovecat, who have developed an app that allows users to record and save those magic “music moments”. You know, when the track that’s playing in your ears fits perfectly with the scene and the emotion. More than a simple social media app, Groovecat allows users to save the soundtrack of their life and share it with their friends, but also allows for individual tracks to be mapped out with a set of emotion-driven data, making Groovecat a really exciting tool for labels and music controllers alike. Keep listening!auf SoundCloud ansehen

Über The Venue Berlin:

The Venue Berlin ist ein Ort, der Musik und Audio-Tech-Startups, Künstler, Investoren und Journalisten zusammen bringt. Man beschäftigt sich hier mit innovativen Geschäftsfeldern in der Musik- und Audiobranche. Startups aus diesen Bereichen wird ein Arbeitsplatz, ein Aufnahmestudio, Netzwerk und Zugang zu Investoren geboten. In dem Podcast „Hello, Audio!“ wird auf das Musik- und Audio-Tech-Netzwerk-Format „After Work Sessions“ Bezug genommen und über Veränderungen, Probleme und Zukunftsvisionen der Audio- und Musikindustrie gesprochen. Da viele Gründer einen internationalen Background haben, ist der Podcast auf Englisch.


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