Im Iran aufgenommen: Andreas Spechtl (Ja, Panik) kündigt neues Soloalbum an

Die Gruppe Ja, Panik ist ziemlich wahrscheinlich Geschichte – nachzulesen in ihrer 2016 erschienenen Autobiografie FUTUR II. Leider, müssen wir als Musikexpress sagen, denn ihr letztes Album LIBERTATIA schaffte es wie auch sein Vorgänger DMD KIU LIDT sehr weit nach oben in unseren Jahrescharts 2014 beziehungsweise 2011. Untätig waren ihre Mitglieder seitdem freilich nicht: Drummer Sebastian Janata zum Beispiel verdingt sich mit seinem Vater Herbert wieder als Worried Man & Worried Boy. Sänger Andreas Spechtl veröffentlichte 2015 ein Albums namens SLEEP und „schwebt mit seinem Soloprojekt irgendwo zwischen Dub, Ambient, Field Recordings und Post-Everything – und durch die Nacht“, wie ME-Autor Jochen Overbeck in seiner Rezension schrieb.

Nun legt Spechtl nach: Sein neues Album hießt THINKING ABOUT TOMORROW, AND HOW TO BUILD IT, erscheint am 10. November 2017 und wird mit dem denglischen Indierock von Ja, Panik einmal mehr nichts zu tun haben. Die Kurzgeschichte hinter dem Album geht so: Andreas Spechtl verbrachte zwei Monate im Winter 2016/17 in Teheran und gab insgesamt zehn Konzerte in seinem dortigen Studio. Auf dem Album sollen deshalb „traditionelle persische Perkussions- und Saiteninstrumente, deren Klänge von ihm gesampelt, neu zusammengesetzt und mit zeitgenössischen Beats, Filtern und Effekten bearbeitet wurden“ zu hören sein.

Als ersten Eindruck lässt sein Label folgende Snippets hören:


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