Besuch beim Arzt: Jessie J war zu Weihnachten taub

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Wie sah Weihnachten bei der britische Popmusikerin Jessie J aus? Mittagsschlaf, Nudeln kochen, mit Kokosöl zu Weihnachtsmusik nackt durch die Wohnung laufen.

Wait, what? Nein! Denn den Weihnachtsmorgen verbrachte die Sängerin in einem Krankenhaus – schwankend und taub. Jessi J leidet am Menière-Syndrom.

Das Menière-Syndrom ist eine meist einseitige Erkrankung des Innenohrs. Bei einem Anfall hören Erkrankte extrem schiefe Töne oder erleiden gar Hörvelust. Ein starker Schwindel tritt ein, der mehrere Stunden, aber auch mehrere Tage anhalten kann. An jenen Symptomen litt die „Bang Bang“-Sängerin am vergangenen Freitag (25. Dezember). Auf dem rechten Ohr konnte sie nichts hören, ihr war schwindlig, der Raum begann sich zu drehen und sie verlor teilweise das Gleichgewicht.

 

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Via Social Media offenbarte die 32-Jährige noch am selben Tag ihre Krankheit: „Ich ging zu einem Ohrenarzt, der mir erzählte, dass ich am Menière-Syndrom leide.“ Jessi J hielt ihr Leiden nicht vor der Öffentlichkeit zurück, sondern beschrieb weiterhin, wie es sich für sie anfühlt. „In meinem einen Ohr hört es sich so an, als wäre jemand hinein gekrabbelt und hätte den Föhn angeschaltet“, schrieb sie auf Instagram.

In dem Post gab sie ihnen Fans mit auf den Weg, lieber an das zu denken, was man dieses Weihnachten hat, als an das, was man nicht hat. „Erinnert euch daran, eine Maske zu tragen und auf euch aufzupassen. Wir müssen zusammenarbeiten, um durch diese Krise zu kommen“, so Jessi J zur anhaltenden Corona-Pandemie.

Mittlerweile fühlt sich die Sängerin wieder besser. Die Symptome der noch unheilbaren Erkrankung kommen und gehen. Schätzungen zur folge leiden 615.000 Amerikaner*innen am Menière-Syndrom, darunter ihr Musikerkollege Huey Lewis. Neu-Diagnosen gibt es 45.000 jedes Jahr.


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