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Kanye West: „Church of Satan“ äußert sich zum christlichen Wandel des US-Rappers

Nachdem Kanye Wests neues Album JESUS IS KING nun endlich wirklich veröffentlicht wurde, haben sich bereits zahlreiche Medien und Musiker zum langerwarteten Werk des US-Rappers geäußert. Während sich West über positive Rezensionen wie die von Musikexpress-Autor Dominik Sliskovic freuen dürfte, ist damit zu rechnen, dass die „Church of Satan“ mit ihren zuletzt geäußerten Kommentaren bei dem christlichen Musiker auf wenig Begeisterung stoßen wird.

„Satan ist der beste Freund, den Kanye jemals hatte. Schließlich hat er ihn all die Jahre im Geschäft gehalten“, so die religiöse Institution in einem Tweet.

„Satan ist sauer“, kommentierte ein Twitter-User den Ursprungspost, woraufhin die „Church Of Satan“ klarstellte: „Wir sind sogar begeistert! Nur diejenigen, die unsere Literatur lesen, werden verstehen, weshalb.“ West selbst hat bisher noch nicht auf die Bemerkungen der 1966 von Anton Szandor LaVey gegründeten Kirche reagiert.

Ende September hatte Kanye West während einer Pre-Listening-Session seines neuen Albums verkündet, dass er ab sofort der weltlichen Musik den Rücken zukehren und von nun an ausschließlich christliche Musik veröffentlichen werde. In einem Interview mit Talkshow-Host Jimmy Kimmel betonte er anschließend, dass er sich „ausschließlich im Dienste Gottes“ befinde. In einem weiteren Interview hatte West außerdem erklärt, dass er der Rapmusik fast den Rücken zugekehrt hätte, weil er der Meinung gewesen sei, es handle sich dabei um „die Musik des Teufels“.

Ursprünglich sollte das „JESUS IS KING“-Release am 27. September 2019 stattfinden, wurde schließlich um zwei Tage verschoben, nur um an diesem Tag ebenfalls nicht zu erscheinen. Am 25. Oktober erblickte das Gospel-Album dann wirklich das Licht der Welt und wurde von einer gleichnamigen IMAX-Dokumentation begleitet. Diese wird auch in einigen ausgewählten deutschen Kinos zu sehen sein.

Kinos, in denen Ihr „Jesus Is King“ sehen könnt:

  • 08. & 10. November, Berlin – Cinestar Berlin & IMAX, Sony Center
  • 08. & 10. November, Bochum – UCI Kinowelt Ruhr Park
  • 08. & 10. November, Hamburg– UCI Kinowelt Othmarschen Park

In den vergangenen Jahren war West immer mehr durch Skandale und obskure Auftritte in der Öffentlichkeit in Erscheinung getreten. Ob durch seine Verbundenheit gegenüber US-Präsident Donald Trump oder fragwürdige Aussagen über Sklaverei: Kanye schaffte es immer wieder, sowohl bei Fans als auch bei Kritikern für kontroverse Diskussionen zu sorgen.

Eine Theorie, warum hinter alldem eventuell ein größerer Plan stecken könnte, lest Ihr hier:


Wieso ich gehofft habe, dass Kanye Wests neues Album schlecht wird
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