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Kodak Black will die Schulgebühren für die Kinder von getöteten FBI-Agent*innen bezahlen

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Vor einigen Wochen wurde Kodak Black nach knapp einem Jahr überraschend aus dem Gefängnis entlassen. In einem Schritt, den nicht viele Menschen kommen sahen, wandelte der ehemalige US-Präsident Trump Kodaks Urteil am letzten Tag seiner Amtszeit um. Kurze Zeit später wird der Rapper aus dem Gefängnis entlassen. Nun glaubt er, es ist an der Zeit etwas zurückzugeben.

Am Samstag tauchte ein Video auf Twitter auf, dass Bradford Cohen, Kodaks Anwalt, zeigt. In dem Video erzählt dieser von dem Vorhaben seines Mandanten. Dieser plant nämlich zukünftig die Schulgebühren von drei Kindern zu zahlen. Dabei handelt es sich um die hinterbliebenen Kinder von zwei FBI-Agent*innen, die bei einem Einsatz, bei dem es um Kinderpornografie ging, getötet wurden.

Die besagten FBI-Agent*innen wollten am 6. Februar die Wohnung eines Verdächtigen durchsuchen, dem Kindesmissbrauch und die Verbreitung von Kinderpornografie nachgesagt wurden. Als sie an dem Haus ankamen eröffnete der Verdächtige das Feuer und tötete dabei zwei der fünf Agent*innen, drei weitere wurden teils schwer verletzt.

Große Worte

In dem Video sieht man den Anwalt von Kodak und den Musiker selbst. Allerdings überließ der „Tunnel Vision“-Rapper das Reden lieber seinem Anwalt.

„Er ist immer sehr großzügig, in Bezug auf jede Art von Wohltätigkeit, jede Art von Spenden“, begann Cohen. Dann berichtet er über den Vorfall, bei dem die FBI-Agent*innen ums Leben gekommen sind. „Wir haben einen Brief an den FBI-Direktor von Miami geschickt, in dem Kodak anbietet zukünftig die Schulgebühren für die drei Kinder zu zahlen“, sagte der Anwalt der Menge.

Offizielle glauben, dass der Verdächtige sich nach dem Massaker selbst hinrichtete. Laut einem Bericht von TMZ vom 8. Februar, informierte ein Freund von Cohen, der in einem FBI-Büro in Miami arbeitet, den Anwalt über den Tod von Daniel Alfin und Laura Schwartzenberger, den zwei FBI-Agent*innen. Cohen gab die Informationen dann an Kodak weiter, der sich später engagieren wollte.

Es ist nicht das erste Mal, dass Kodak Black sich für Wohltätigkeiten in der Gemeinde einsetzt. Vor seiner Inhaftierung führte der Rapper einige Food-Trucks für Bedürftige in seiner Heimat in Florida. Dies sei auch ein essenzieller Entscheidungsfaktor bei der Begnadigung des Rappers gewesen.

Ursprünglich hätte der Rapper erst im August 2022 aus dem Gefängnis entlassen werden sollen. Im März 2020 wurde der Rapper wegen illegalem Waffenbesitz zu zwei Jahren Haft verurteilt. Zuvor wurde er zu 46 Monaten Bundesgefängnis verurteilt, weil er auf Bundesdokumenten falsche Angaben gemacht hat, um sich für den Kauf von vier Handfeuerwaffen zu qualifizieren.


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