„Matrix: Resurrections“: Das sagen die ersten Kritiken


Kurz vor dem Filmstart tauchen in den USA die ersten Kritiken auf

Vor über 20 Jahren kämpfte sich Keanu Reeves erstmals durch die „Matrix“. Als (damals noch) junger Hacker Neo folgt er der Spur des weißen Kaninchens und gerät er in ein geheimnisvolles Parallel-Universum. Immer tiefer taucht er ein in das Netzwerk aus Daten und Macht. Beim ersten Start 1999 galt „Matrix“ als bahnbrechende Action-Filmvision für das 21. Jahrhundert. Damals stand die Künstliche Intelligenz noch am Anfang.

Nun geht der vierte Teil der Saga unter dem Titel „Matrix: Resurrections“ in Amerika an den Start. Auch hierzulande ist er ab dem 22. Dezember in den Kinos zu sehen. Aus dem federführenden Trio der Wachowski-Schwestern hat Lana Wachowski die Regie-Arbeiten übernommen – und der Saga einen neuen Spin verpasst.

In den USA haben Kritiker und Blogger bereits erste Einschätzungen auf ihren Twitter-Kanälen gepostet. Die Urteile reichen quer durchs Meinungs-Spektrum von totaler Begeisterung über latente Verwirrung bis hin zur krassen Abneigung. Es fallen Begriffe wie „metatextuell“, „Komödie“ oder „Liebesgeschichte“. Fasziniert zeigten sich die Kollegen von der Idee des „galaktischen Gehirns, das eine Kultur des Neustarts ermöglicht“.

Kritikerin Courtney Howard betont, dass in „Matrix: Resurrections“ recht selbstverliebt auf die drei Vorgänger geblickt wird. Kino-Zuschauer brauchen also zum End-Verständnis etwas „Matrix“-Geschichtsunterricht. Lobend erwähnt wird das Zusammenspiel zwischen Keanu Reeves, Carrie-Anne-Moss und Neuzugang Jessica Henwick.

„Slash“-Redakteur Chris Evangelista und „Gizmondo“-Reporter Germain Lussier sind sich einig, dass die vierte „Matrix“ ein großer Spaß ist: „Weird, romantisch, extrem meta und durchweg witzig“. Lussier hält das Franchise auf „brillante Weise“ für neu erfunden. Damit würde die Bedeutung der ersten drei Filme noch gesteigert: Fazit: „Sehr schräg und komplex.“

Andere loben wiederum die „einfallsreichen Actionszenen, hochtrabenden Story-Entscheidungen und großen Ideen“. Das alles werde für viele Fragen im Publikum sorgen. Empfehlung: Gleich mehrfach ins Kino gehen und die Vorgänger-Filme genau studieren.