MUSIKEXPRESS Klubtour goes Postpunk: Gewinnt Tickets für Drangsal, Lea Porcelain und Der Ringer live in Rostock

Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Die Technobeats von DJ Hell, Juan Atkins und Maxim von Terentieff, die sie am Freitagabend bei unserem MUSIKEXPRESS-Klubtour-Auftakt in München auflegten, sind noch nicht verhallt, die Karten für den zweiten Termin in Hamburg (mit Bonaparte und Fotos) bald ausverkauft, da kündigen wir schon die dritte Sause an: Wir machen Halt in Rostock und beweisen en passant, dass die Stadt an der Ostsee mehr zu bieten hat als Marteria, Drittliga-Fußball und Fisch. Und sei es nur für einen Abend.

Für die Rostock-Ausgabe der „MUSIKEXPRESS Klubtour Cool Nights powered by Wodka Gorbatschow“ im Mau Club konnten wir mit Drangsal, Lea Porcelain und Der Ringer drei Live-Acts gewinnen, die allesamt besonders hoch in der Gunst unserer Redaktion stehen. Hinter Drangsal steckt, Ihr wisst das, der pfälzische Wahlberliner Max Gruber, der mit seinem Debüt HARIESCHAIM vor anderthalb Jahren New-Wave-, Postpunk- und Goth-Anleihen aus den Achtzigern in die Indiedisco der Jetztzeit beförderte. Zuletzt war er in Caspers Video zu „Keine Angst“ zu sehen und zu hören, sein zweites Album darf mit etwas Glück noch im Laufe dieses Jahres erwartet werden.

Auch Lea Porcelain wissen um die Schönheit der Nostalgie und erinnern auf ihrem Debüt HYMNS TO THE NIGHT nicht nur einmal an Joy Division. Ihr Hintergrund – Julien Bracht und Markus Nikolaus haben sich in ihrem Nachtleben als DJs kennengelernt – sorgt aber für eine Clubtauglichkeit, die ihren Sound wie gemacht für eine sehr sehr lange Partynacht erscheinen lässt.

Und Der Ringer? Die Hamburger Band hatten wir Anfang des Jahres auf unserer Hotlist 2017 notiert. Wenige Wochen später erschien bereits ihr Album SOFT KILL, auf dem sie „Depri-Pop in ungeahnte Abgründe führen“, wie ME-Autor Thomas Winkler schrieb. Klingt nicht nach Party, sondern nach schlechter Laune? Auf Platte vielleicht, aber Kollege Winkler glaubte eben auch: „Doch, Ian Curtis hätte SOFT KILL vermutlich gefallen, aber nur an seinen dunkelsten Tagen.“ Womit der Postpunk-Hattrick in Rostock ja wohl perfekt wäre.



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