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Auf diese Musikfilme können wir uns 2026 freuen: 8 Highlights

Von Oasis-Reunion bis Billie Eilish in 3D: Diese Musikfilme machen 2026 zum Kinojahr für Fans. Alle Termine, Trailer und Details zum Vormerken.

2025 war ein Highlight was Musik-Releases und -Konzerte anging. Das vergangene Jahr hielt auch unerwartete musikalische und Live-Comebacks bereit. Ein paar davon wurden filmisch festgehalten und erblicken 2026 das Tageslicht. Die Auflistung – in Abfolge der Veröffentlichungstermine – bietet euch einen Überblick über Kino-Spektakel, die euch dieses Jahr erwarten. Alle Informationen, die bisher über die Projekte bekannt sind, erfahrt ihr auf einen Blick.

Courtney Love – „Antiheroine“ (27. Januar 2026)

„Antiheroine“ ist eine intime Musik-Dokumentation über Courtney Love, die sie seit ihrem Umzug 2019 von Los Angeles nach London begleitet. Im Zentrum stehen künstlerische Selbstbestimmung, öffentliche Wahrnehmung, persönliche Krisen und ihr musikalisches Vermächtnis. Als Sängerin, Songwriterin und Frontfrau der Grunge-Band Hole prägte Love den Alternative Rock der 1990er-Jahre – der Film versteht sich dabei als bewusster Gegenentwurf zu ihrer früheren medialen Darstellung.

Thematisiert wird insbesondere die Medienmisogynie, der Love über Jahrzehnte ausgesetzt war: Statt als Künstlerin wurde sie häufig zur Projektionsfläche stilisiert. „Antiheroine“ ist der erste abendfüllende Dokumentarfilm über Courtney Love, der sie nicht primär über Kurt Cobain definiert, sondern ihre eigene Perspektive in den Mittelpunkt rückt. Die Premiere ist für das Sundance Film Festival (22. Januar bis 1. Februar 2026) geplant, der reguläre Kinostart folgt am 27. Januar 2026.

Ein Trailer für das Projekt wurde bisher noch nicht veröffentlicht.

Stray Kids – „The dominATE Experience“ (6. Februar 2026)

Mit „The dominATE Experience“ erreicht die aktuelle Welttournee der K-Pop-Gruppe Stray Kids die Kinoleinwand – nicht als klassischer Konzertmitschnitt, sondern als gezielt konzipiertes Kino-Event. Der Film kombiniert hochenergetische Live-Aufnahmen mit exklusivem Backstage-Material und legt besonderen Wert auf präzise Choreografien, monumentale Bühnenbilder und die unmittelbare Interaktion mit einem globalen Publikum.

Regisseur Paul Dugdale, der bereits Konzertfilme für Adele, Taylor Swift und Coldplay realisierte, entwickelte das Projekt parallel für mehrere Premium-Kino-Formate wie IMAX, ScreenX und 4DX. Dadurch wird der Event räumlich erfahrbar und positioniert sich klar innerhalb der strategischen Expansion von K-Pop in den internationalen Kinomarkt, wo Konzerte zunehmend als kollektive Fan-Erlebnisse gedacht werden.

Den Trailer des Kino-Events hier anschauen:

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Elvis Presley – „EPiC: Elvis Presley in Concert“ (18. Februar 2026)

„EPiC: Elvis Presley in Concert“ verbindet restaurierte Konzertaufnahmen von Elvis Presley mit einer erzählerischen Dokumentation über seine Karriere und seinen kulturellen Einfluss. Mithilfe KI-gestützter Bild- und Tonrestaurierung wird Presleys Bühnenpräsenz technisch neu erfahrbar gemacht und für ein modernes Kinopublikum aufbereitet.

Die klare IMAX-Positionierung ist dabei zentral: Statt eines reinen Archivfilms setzt das Projekt auf maximale Bildgröße, hohe Auflösung und räumlichen Klang, um Presleys Bühnenpräsenz physisch erfahrbar zu machen. Regisseur Baz Luhrmann knüpft damit an seine Arbeit am Spielfilm „Elvis“ (2022) an und verlagert den Blick von der biografischen Erzählung hin zu einer zeitgemäßen Neubetrachtung des King of Rock ’n‘ Roll.

Hier den Trailer zu „EPiC: Elvis Presley in Concert“ ansehen:

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Charli XCX – „The Moment“ (19. Februar 2026)

„The Moment“ ist ein Mockumentary-Spielfilm, der dokumentarische und fiktionale Elemente verbindet und Charli XCX in einer bewusst inszenierten Version ihrer selbst in der Hauptrolle zeigt. Der Streifen reflektiert Pop-Inszenierung, Identität und die Mechanismen der Musikindustrie mit satirischem Unterton.

Stilistisch orientiert sich das Projekt stark an Social-Media-Ästhetiken, Meta-Ebenen und Internetkultur. Statt klassischem Mainstream-Kino richtet sich der Film klar an ein Festival- und Arthouse-Publikum. Damit wird „The Moment“ weniger zur klassischen Künstlerdokumentation als zu einer Selbstdekonstruktion von einem Popstar, der sein eigenes Image filmisch auseinandernimmt. Nach der Premiere beim Sundance Film Festival startet der Film am 19. Februar 2026 in den deutschen Kinos.

Den Mockumentary-Trailer hier anschauen:

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Paul McCartney – „Man on the Run“ (Februar 2026)

„Man on the Run“ ist ein biografischer Dokumentarfilm über Paul McCartneys Karriere nach dem Ende der Beatles. Der Fokus liegt bewusst auf der oft übergangenen Post-Beatles-Phase, insbesondere auf seiner Zeit mit Wings. Die von McCartney gegründete Band feierte in den 1970er-Jahren große internationale Erfolge und spielte eine zentrale Rolle bei seiner künstlerischen Neuorientierung.

Der Titel verweist auf das Album BAND ON THE RUN sowie auf den gleichnamigen Song und steht sinnbildlich für McCartneys Suche nach Eigenständigkeit. Regie führte Morgan Neville, der für seine differenzierten musikhistorischen Neubewertungen bekannt ist. Erwartet wird außerdem umfangreiches, bislang unveröffentlichtes Archivmaterial. Die geplante Kino- und Streamingveröffentlichung (Amazon Prime Video) im Februar 2026 versteht sich als Korrektiv zum gängigen Beatles-Narrativ und rückt McCartney als eigenständigen Künstler neu ins Licht.

Billie Eilish – „Hit Me Hard And Soft: The Tour (Live in 3D)“ (19. März 2026)

Mit „Hit Me Hard And Soft: The Tour (Live in 3D)“ positioniert sich Billie Eilish nicht nur als Popstar, sondern auch als Filmemacherin. Das immersive Kino-Konzert-Event hält ihre gleichnamige Welttournee in aufwendig produzierten 3D-Bildern fest und zeigt vollständige Live-Performances, das visuelle Bühnenkonzept sowie ausgewählte Behind-the-Scenes-Momente.

Der Konzertfilm markiert das Regie-Debüt der 24-Jährigen, allerdings als Co-Regisseurin. Die Sängerin teilte sich die Position mit James Cameron, der ebenfalls ein Debüt feiert. Das Projekt mit Eilish ist sein erstes Mitwirken an einem Musikfilm. Für die Produktion verwendete der 71-Jährige 3D-Kameratechnologien, die sonst vor allem bei Blockbustern zum Einsatz kommen. Ziel der beiden für das Projekt war es laut eigener Aussagen, statt eines klassischen Konzertmitschnitts ein technologisch ambitioniertes Kino-Event zu konzipieren. Der Musikstreifen, welcher Pop mit High-End-Filmtechnologie verschmelzen lässt, läuft am 19. März 2026 in den deutschen Kinos an.

Hier den Konzertfilm-Trailer ansehen:

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Oasis – „Live ’25“ (2026)

Der Konzert-Film des unerwarteten Comebacks der Gallagher-Brüder Noel und Liam trägt den Namen ihrer Reunion-Tour „Oasis – Live ’25“. Diese Konzert-Reihe führte die beiden im Verlauf von vier Monaten im vergangenen Jahr neben ihrer Heimat auch nach Asien, Australien, Europa sowie Nord- und Südamerika.

Neben Konzertmitschnitten verspricht der Film auch dokumentarische Einblicke in die Dynamik der Band und ihr erneutes Zusammenfinden seit ihrem Bruch im Jahr 2009 nach privaten Streitigkeiten. Regie bei dem Projekt führen Dylan Southern und Will Lovelace, die für ihre intimen Musikerporträts bekannt sind. Mit der Unterstützung von Steven Knight („Peaky Blinders“) deutet sich zudem ein erzählerischer Ansatz an. Ein konkretes Release-Datum steht noch aus – der Konzert-Streifen wird jedoch noch in 2026 erwartet.

Es gibt zwar noch keinen offiziellen Trailer des Projekts, Oasis teilten jedoch dieses Snippet erst kürzlich mit ihren Fans auf Instagram:

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Black Sabbath – „Back to the Beginning: Ozzy’s Final Bow“ (2026)

Mit „Back to the Beginning: Ozzy’s Final Bow“ entsteht ein Konzert- und Dokumentarfilm zur finalen gemeinsamen Show von Black Sabbath und Ozzy Osbourne. Der Film soll sowohl das Abschiedskonzert als auch die historische Bedeutung der Band für den Heavy Metal beleuchten.

Statt auf großes Spektakel wird ein Fokus auf Vermächtnis, Rückblick und Bedeutung für mehrere Generationen von Metal-Fans erwartet, ergänzt durch Aufnahmen an symbolischen Orten der Bandgeschichte. Denn: Ozzy Osbourne verstarb am 22. Juli 2025 im Alter von 76 Jahren an einem Herzstillstand.

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Die für 2026 geplante Veröffentlichung macht den Film zu mehr als einer Tour-Dokumentation: Er fungiert als filmischer Abschied einer Genre-Ikone und als kollektiver Erinnerungsort für eine ganze Musikrichtung. Ein genauer Release-Termin ist bislang nicht bekannt.

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Jetzt vorbestellen: Exklusive 7-Inch-Single „Baltimore“/„Stare“ von Prince in MUSIKEXPRRESS 03/26

Wir eröffnen das Jahr 2026 mit einer einmaligen und außergewöhnlichen Zusammenarbeit: anlässlich seines zehnten Todestages veröffentlichen ROLLING STONE und MUSIKEXPRESS zwei weltexklusive Vinyl-Singles von Prince.

Wenige Monate vor seinem Tod hatte das Jahrhundert-Genie zwei Alben aufgenommen, die ihn noch einmal in Höchstform zeigen und im neuen Jahr wiederveröffentlicht werden: „HITnRUN Phase I“und „Phase II“. Es sollten seine letzten Werke bleiben. Für „Phase I“ arbeitete er mit Sängerinnen wie Rita Ora und Lianne La Havas zusammen. „Phase II“ zeigt ihn als politischen Beobachter seiner Zeit.

Screenshot

In der März Ausgabe des MUSIKEXPRESS erscheint mit einer zweiten weltexklusiven Prince-Single: „Baltimore“ / „Stare“, zwei Songs von HITnRUN Phase II“. Das balladeske „Baltimore“ schrieb Prince unter dem Eindruck rassistischer Polizeigewalt in den USA. Beide Ausgaben sind HIER auch zusammen im Bundle zum Vorzugspreis von 19,90 EUR erhältlich.

Im Lieferumfang enthalten: MUSIKEXPRESS-Ausgabe 03/2026 + exklusive Prince 7″-Vinyl-Single

Mediahouse Berlin GmbH