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Nach Schweigeminute: Frau stimmt „Don’t Look Back In Anger“ an, Manchester singt mit

Am Donnerstag fand in Manchester eine Schweigeminute für die Opfer des Terroranschlags am 22. Mai 2017 statt. Die anhaltende Stille nach dieser Schweigeminute nutzte eine Frau namens Lydia Bernsmeier-Rullow dazu, eben diese zu brechen: Alleine sang sie den Oasis-Klassiker „Don’t Look Back In Anger“ an, und nachdem die Menschen um sie herum anfangs nichts zu wissen schienen, wie sie damit umgehen sollen, taten sie das einzig richtige: Sie stimmten mit ein.

Vom „Guardian“ auf ihren spontanen Gesang und die Songauswahl angesprochen, antwortete Bernsmeier-Rullow: „‘Don’t Look Back in Anger’, that’s what this is about. We can’t be looking backwards to what happened, we have to be looking forward to the future.”

Noel Gallagher, Songwriter von „Don’t Look Back In Anger“ und berühmter Sohn Manchesters, teilte das Video auf Twitter mit dem Hinweis „❤️ Mancunians“ und nickte die Aktion damit offiziell ab, wenn man so will.

In einem Interview mit Radio X sagte Gallagher über den Anschlag unter anderem: „Having played that arena and all that and stood in that foyer, and being from Manchester… it dawns on you that it’s aimed at young music fans. I’m saying that there are no words but there are words. But unfortunately, you can’t broadcast the words.”

Bei einem Selbstmordanschlag am 22. Mai 2017 starben nach einem Konzert der Popsängerin Ariana Grande einschließlich des Attentäters 23 Menschen, darunter Kinder und Jugendliche. Mindestens 59 Menschen wurden verletzt. Etliche Musiker versuchten via Twitter Anteilnahme zu zeigen. Morrissey hingegen fand deutlichere Worte und Kritik.


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