PornHub gründet eigenes Musiklabel

von

Ja, ihr habt richtig gelesen: Das beliebte Schmuddelfilmchen-Portal PornHub hat einen eigenen Musikverlag ins Leben gerufen: PornHub Records. Das Gerücht, Coolio (der Typ hier) sei der erste gesignte Künstler, hat sich jedoch als Falschmeldung herausgestellt.

Ganz neu ist die Idee allerdings nicht: PornHub war in der Vergangenheit schon des Öfteren als Verbreitungsplattform für Musik(videos) genutzt worden: Der New Yorker House-Produzent FaltyDL hat ein relativ harmloses Video zu seiner Single „Some Jazz Shit“ bei PornHub hochgeladen, Xiu Xiu den umso verstörenderen Clip zu „Black Dick“ (NSFW!). Und auch Coolio höchstpersönlich ist bereits mit „Take It To The Hub“ auf dem Portal vertreten.

Aber es kommt noch besser: Was PornHub nämlich noch fehlt, ist eine offizielle Hymne. Und jetzt kommt ihr ins Spiel: Es wurde nämlich ein Wettbewerb ins Leben gerufen, bei dem jeder seinen Song einsenden kann. Eine Jury aus „bekannten Künstlern“ entscheidet schließlich über den Sieger. Dem winken 5.000 US-Dollar für den Dreh eines eigenen Musikvideos, das dann auf PornHub hochgeladen wird – eine halbe Million Aufrufe garantiert.

Einige hohe Tiere der Seite haben sich bereits zu Wort gemeldet: So muss die Musik auf PornHub einerseits nichts mit Pornos zu tun haben. Andererseits werden Teeniestars und Boybands ausgeschlossen, damit keine Minderjährigen auf die Seite gelockt werden und etwas sehen, das sie nicht sehen sollten.


Kendrick Lamar ehrt Kobe Bryant mit einem ganz besonderen Geburtstagsvideo
Weiterlesen