R. Kelly: Vertraute übergeben Ermittlern Videoaufnahmen von Kindesmissbrauchsfällen

Neue Entwicklung im Kindesmissbrauchsfall um R’n’B-Sänger R. Kelly: Nachdem der Musiker vergangene Woche einmal mehr von US-Bundespolizisten verhaftet wurde, konnte die Anklage nun einen weiteren Etappensieg verbuchen.

US-Medienberichten zufolge haben Vertraute R. Kelly den Rücken zugekehrt und dem Opferanwalt Gerald Griggs 20 Videokassetten mit Aufnahmen sexuellen Kindesmissbrauchs überreicht. Griggs, der das mutmaßliche Opfer Jocelyn Savage vertritt, bestätigte die Berichte und ließ verlauten, dass in der Zwischenzeit bei der Mehrzahl der gefilmten weiblichen Opfer festgestellt werden konnte, dass sie zum Zeitpunkt der Videoaufnahmen noch minderjährig waren. Griggs nennt diese Beweise „genau das, was die Bundesermittler benötigen, um die Anklage wegen Unterstützung von Kinderpornographie aufrecht zu erhalten.“

Dem 52- jährigen Kelly wird bereits seit Jahrzehnten pädophiles Verhalten nachgesagt und vorgeworfen. 2008 wurde er jedoch von einem Vorwurf der Unterstützung von Kinderpornographie freigesprochen. Im Februar 2019 plädierte er in einem weiterhin offenen Gerichtsverfahren wegen mutmaßlichen sexuellen Missbrauchs auf nicht schuldig.

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In der Anfang 2019 ausgestrahlten Dokuserie „Surviving R. Kelly“ kamen unter anderem Jerhonda Price und Andrea Kelly, die mit dem Künstler verheiratet waren, zu Wort. Sie berichteten von einem abgeschotteten Leben, Sprechverbot und einem perversen Machtwillen, den der Weltstar schon Mitte der 90er auszuüben versuchte.

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