R. Kelly wegen Vorwurfs der Zwangsprostitution verhaftet

Der R’n’B-Sänger R. Kelly ist einmal mehr festgenommen worden. Dem Musiker wird unter anderem Unterstützung von Zwangsprostitution vorgeworfen, ließ sein Anwalt verlauten. Kelly wurde demnach während eines Spaziergangs mit seinem Hund nahe seiner Wohnung in Chicago von Bundespolizisten verhaftet.

Der Sprecher des US-Generalbundesstaatsanwalts, James Fitzpatrick, erklärte in einem Statement, der Staat werfe R. Kelly insgesamt 13 Straftaten vor, darunter Verführung eines oder einer Minderjährigen und Behinderung der Justizbehörden.

Unbekannt ist, ob die neuen Vorwürfe im Zusammenhang mit vorherigen Anklagen gegen den Sänger stehen. Erst im vergangenen Monat wurde R. Kelly nach einer Festnahme wegen mutmaßlichen Kindesmissbrauchs wieder auf freien Fuß gesetzt, nachdem er eine Kaution über 100.000 US-Dollar gestellt hatte.

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Ebenfalls noch nicht bekannt ist, wann und wo R. Kelly dem Haftrichter vorgeführt wird. US-Medien vermuten, dass der Sänger in New York vor Gericht kommen wird, da die laufenden Ermittlungen von Homeland Security in Zusammenarbeit mit dem New York Police Department geführt werden.

Dem 52- jährigen Kelly wird bereits seit Jahrzehnten pädophiles Verhalten nachgesagt und vorgeworfen. 2008 wurde er jedoch von einem Vorwurf der Unterstützung von Kinderpornographie freigesprochen. Im Februar 2019 plädierte er in einem weiterhin offenen Gerichtsverfahren wegen mutmaßlichen sexuellen Missbrauchs auf nicht schuldig.

In der Anfang 2019 ausgestrahlten Dokuserie „Surviving R. Kelly“ kamen unter anderem Jerhonda Price und Andrea Kelly, die mit dem Künstler verheiratet waren, zu Wort. Sie berichteten von einem abgeschotteten Leben, Sprechverbot und einem perversen Machtwillen, den der Weltstar schon Mitte der 90er auszuüben versuchte.

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