Art Brut Wham! Bang! Pow! Let’s Rock Out!


Alcopop/Soulfood/Believe (VÖ: 23.11.)

Schließt sich da ein Kreis, wenn Art Brut 13 Jahre nach ihrer Einschulung in die „Class of 2005“ mittels ihres Debüts BANG BANG ROCK & ROLL nun ein Album mit dem Titel WHAM! BANG! POW! LET’S ROCK OUT! vorlegen? Nicht unbedingt. Eher schon darf man diese Lautmalereien als Beschwörungsformel einer Band verstehen, die dem Ende der Indie-Rock-Ära mit erstaunlichem Gleichmut trotzt und einfach immer weiter macht.

„It’s not a game over. It’s an extra life. I’m born again in a pure white light“, sprechsingt Eddie Argos denn auch zum euphorisch voranpreschenden Opener „Hooray!“, und so aufgekratzt wie er das kundtut, nimmt man ihm das gerne ab. Was folgt, sind mal powerpoppig mit Bläsern aufgepimpte, mal dreckig angeschrammelte, immer aber durchaus griffige Songs zwischen augenzwinkernder Selbstreflexion („Kultfigur“) und einem stoischen Selbstbehauptungswillen, der sich vor allem in der angebahnten Fun-Punk-Energie des Titelsongs Bahn bricht.

Art Brut mögen längst zum Indie-Anachronismus mutiert sein – Mühe geben sie sich hier allemal.

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