Rick Ross verteilt fragwürdige Lebenstipps an Fans

Einige Rapper fühlen sich neuerdings offenbar dazu berufen, der Welt etwas von ihrer schier unerschöpflichen Weisheit abzugeben: Pharrell Williams möchte die Jugend mit inspirativen Reden motivieren, während Action Bronson sich unaufhaltsam durch die fettigsten Burgerläden des Planeten futtert. Abzuwarten bleibt, ob Kanye West der Bürgerinitiative folgt und sich um das Amt des Bürgermeisters von Chicago bewirbt.

Nun startet auch Rick Ross seine Karriere als Mentor: In seiner eigenen Kolumne namens “Ask A Boss With Rick Ross” gibt das Schwergewicht hilfreiche Tipps und Tricks für alle Lebenslagen, natürlich in gewohnt expliziter Ausdrucksweise. Teenager und andere Verzweiflungstäter können ihre dringlichen Fragen nun an askaboss@rollingstone.com schreiben und bekommen dann so zufriedenstellende Antworten wie: „Wenn du nicht so viel Geld für die Frau ausgeben kannst, dann sag‘ ihr das. Sag‘ ihr sowas wie ‚Hey, ich arbeite in der Autowaschanlage und hab‘ nicht genug Geld um dir viel kaufen zu können. Dafür genießen wir beide ganz besondere Momente‘ – oder so ähnlich emotionalen Scheiß.“

Eine noch fragwürdigere Vorbildrolle nimmt der Rapper allerdings angesichts seines neuen, doch eher exotischen Tattoos ein: Er ließ sich „Rich Forever“ auf sein Kinn tätowieren. Noch ist selbiges von seinem mächtigen Vollbart verdeckt – man darf gespannt sein, wie unsichtbar der Schriftzug mit zunehmendem Alter sein wird und ob die Prophezeiung dann noch stimmt.


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