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Sebastian Krumbiegel veröffentlicht politisch geladenen Song mit prominenter Rückendeckung

Sebastian Krumbiegel, Sänger der deutschen Kultband Die Prinzen, hat am 7. August 2019 seinen neusten Solo-Track veröffentlicht. Mit „Die Demokratie ist weiblich“ ruft er zu mehr Nächstenliebe und Empathie auf und verbreitet so ein starkes politisches Statement.

Für das dazugehörige Video hat sich der Leipziger gleich 68 berühmte Persönlichkeiten aus Deutschland zur Verstärkung an die Seite geholt. Unter anderem sind Olli Dittrich, Jan Delay, Anna Loos, Olivia Jones, Til Schweiger, Smudo, Katia Saalfrank, Luci van Org, Christina Stürmer, Sibylle Berg und Herbert Grönemeyer mit dabei.

Eine EP, die den gleichen Titel wie die Single tragen und vier Tracks enthalten wird, soll am 20. August 2019 erscheinen.

Der Prinzen-Sänger veröffentlicht das Video und den Song pünktlich zu den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg, die am 01. September stattfinden werden. Ende Oktober folgt die Landtagswahl in Thüringen. Das Lied und die gesamte EP sollen dazu bewegen, etwas gegen den Rechtsruck zu unternehmen, der auch in Krumbiegels Heimatbundesland Sachsen zu beobachten sei.

Krumbiegel selbst sagt zu dem Entstehungsprozess des neuen Songs:

„Mein Vater, Jahrgang 1936, sagte mir vor Jahren schon: Junge – mach doch mal ein Lied über die Demokratie! Das geht nicht – sagte ich – viel zu sperrig und zu theoretisch, darüber kannst du keinen Popsong schreiben. Jetzt hat sich in den letzten Monaten und Jahren einiges verändert. Nicht nur in der politischen Landschaft ist der Ton rauer geworden, auch ganz allgemein, im täglichen Miteinander scheinen wir gerade zu verlernen, anständig oder eben respektvoll miteinander umzugehen. Ich habe schon immer versucht, meine Bühne für mehr zu nutzen als für Herz und Schmerz und jetzt hab ich doch ein Lied geschrieben, das sich mit diesem vermeintlich sperrigen Thema beschäftigt“

Dass er endlich auf den Rat seines Vaters gehört und ein Lied über die Demokratie geschrieben habe, freue ihn selbst genauso sehr wie seinen Vater. So erklärt der Musiker weiterhin:

„In drei ostdeutschen Bundesländern finden in diesem Jahr Landtagswahlen statt, und manch einer rechnet mit bösen Überraschungen. Ich kann und will keinem sagen, was er zu tun, zu lassen oder zu denken hat, ich will nur für ein paar Dinge gerade stehen, die mir wichtig sind. Das ist der Kompass, den meine Eltern mir mitgegeben haben, und deswegen hab ich dieses Lied gemacht und hoffe nun, dass es viele hören“



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