„Studio 54“-Besitzer Mark Fleischman ist tot

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Der Mann, der immer Party machte, hat seine Ruhe gefunden. Mark Fleischman, in den 80er-Jahren Besitzer des „Studio 54“ in New York, entschied sich für einen begleiteten Suizid in einer Dignitasklinik in der Schweiz. Der 82-Jährige litt bereits seit 2016 an starken Schmerzen.

In einem Interview mit der „New York Post“ hatte Fleischman in der Vergangenheit von seiner schweren Krankheit gesprochen. „Meine Frau muss mir ins Bett helfen, und ich kann mir nicht mal mehr selbst die Schuhe binden“. Eine richtige Diagnose habe es nie gegeben. „Die Ärzte dachten ursprünglich, er hätte eine Form von Parkinson. Aber das ist es nicht. Niemand weiß, was er hat“, so seine Frau Mimi.

Zwei Jahre lang habe Fleischman nachgedacht und sich dann entschieden sein Leben in der Schweiz zu beenden. „Ich habe alles getan, bin überall gewesen und habe jeden getroffen, den ich treffen wollte“, gab er bekannt.

Ikonischer Nachtclub

Das Studio 54 in Manhattan galt als einer der bekanntesten Nachtclubs der Welt. Nachdem die vorherigen Besitzer wegen Steuerhinterziehung verurteilt wurden, übernahm Fleischman von 1978 bis 1984. Zwei Jahre später schloss das Studio 54 seine Türen für immer.

Zu den Gästen gehörten Stars wie Andy Warhol, Truman Capote, Liz Taylor und Cher. Drogenexzesse und Sex-Partys waren an der Tagesordnung.

+++ Dieser Artikel erschien zuerst auf rollingstone.de +++


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