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Highlight: Die 50 besten Alben des Jahres 2016

Diskografie

Tame Impala: Alle Alben im Überblick

Fans von Tame Impala hatten schon 2019 Grund zur Freude: Ihr neues Album war bereits angekündigt. Außerdem traten die Australier um Mastermind Kevin Parker als Headliner bei den Schwesternfestivals Hurricane und Southside auf. Mehr noch: Sie gaben uns, Euch und sich zusätzlich beim „50 Jahre Musikexpress – Das Festival“ in der Berliner Max-Schmeling-Halle die Ehre. Unterstützt wurden sie an diesem Tag von Blood Orange und Yeasayer.

Nun, sechs Monate später, ist Tame Impalas neues Album THE SLOW RUSH endlich erschienen. Lest hier unsere Kritik und grabt gerne tiefer: Wir haben an dieser Stelle alle bisher erschienenen Alben der Band für Euch zusammengefasst und für die neue Ausgabe des gedruckten Musikexpress Kevin Parker zum Interview getroffen.

Tame Impalas Discografie: Alle Alben von Kevin Parker und seiner Band im Überblick

Tame Impala – INNERSPEAKER (2010)

(Modular/Rough Trade)

Guter psychedelischer Rock bietet die Illusion eines Drogentrips auch im absolut nüchternen Zustand. Flanger-Effekte lassen Gitarren klingen wie Windmaschinen: der Schlagzeuger hämmert wie in Trance (klingt das wie vorwärts gespielt? Oder rückwärts?); aus dem Off kommt eine wattierte Stimme, die von der „anderen Seite“ singt und davon, dass es okay ist, anders zu sein als alle Anderen. Aber sich selbst auch für etwas Besonderes zu halten.

„The one from my dream is sitting next to me and I don’t know what to do.“ INNERSPEAKER von Tame Impala ist Musik für Träumer, die ihre Gefühle lieber für sich behalten, auch wenn es den Verzicht auf eine wunderbare Liebe bedeutet. Dem Australier Kevin Parker, kreativer Kopf von Tame Impala, ist mit diesem Album so ein egozentrisches ebenenversetzendes, herausragendes Statement gelungen.

(Sassan Niasseri)

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Tame Impala – LONERISM (2012)

(Modular/Rough Trade)

In der fünften Staffel der Retroserie „Mad Men“ wird „Tomorrow Never Knows“ gespielt, das Stück mit dem die Beatles 1966 psychedelisch wurden. Die Lizenzgebühr belief sich auf 250.000 Dollar. So viel ist die Retromanie mittlerweile wert. Mit LONERISM scheinen die Australier Tame Impala allen recht zu geben, die sich in einer unendlichen Geschichtsschleife gefangen fühlen.

Modular/Rough Trade
Modular/Rough Trade


Wie unter Wasser: Tame Impala veröffentlichen neuen Mix zu THE SLOW RUSH
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