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„The Cloverfield Paradox“: Was das Monster am Ende des Films bedeutet

Am Montag hat Netflix ohne zuvor Promo zu machen den dritten Teil der „Cloverfield“-Reihe veröffentlicht. Während des Super Bowl in der Nacht zu Montag gab es nur einen kurzen Spot, der die direkte und weltweite Premiere angekündigt hat.

Eine gelungene Marketing-Aktion für einen eher schwachen Film – finden viele Zuschauer und Kritiker (hier geht es zu unserer Kritik zum Film). Fragen wirft „The Cloverfield Paradox“ dennoch auf. Denn immerhin hat nicht jeder Netflix-Kunde die zwei Vorgänger, „Cloverfield“ und „10 Cloverfield Lane“ gesehen.

Zwar funktioniert der neue Film mit Daniel Brühl auch ohne Vorkenntnisse, in der allerletzten Szene gibt es für viele Zuschauer aber Erklärungsbedarf. Denn dann kehren die verbliebenden Crew-Mitglieder einer Raumstation nach einem Höllentrip auf die Erde zurück, eine Warnung vor den Gefahren, die auch dort lauern, konnten sie nicht empfangen. Als die Raumkapsel der Überlebenden durch die Wolkendecke dringt, erscheint plötzlich ein gigantisches, also tatsächlich bis zu den Wolken reichendes Monster, dass die Kapsel und somit unsere verbliebenen Figuren eigentlich beim Aufstieg treffen müsste.

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Das Monster aus der finalen Szene in „The Cloverfield Paradox“.

Das Monster war im gesamten Film nicht zu sehen, nur im Finale zerstört es plötzlich jegliche Hoffnung auf ein Happy End. Doch woher kommt es? Ganz geklärt ist diese Frage nicht, fest steht aber: Es ähnelt dem Monster, das im ersten Film der Reihe 2008 urplötzlich New York verwüstete. Der erste „Cloverfield“ war nämlich ein reiner Katastrophenfilm, das Wesen stieg plötzlich aus dem Meer, riss der Freiheitsstatue den Kopf ab und wurde vom Militär mutmaßlich getötet.

Szene aus „Cloverfield“ 2008.

Damals verriet Produzent J.J. Abrams, dass es sich bei dem Monster um ein Baby handelt, das die Stadt aus purer Angst verwüstete. In „The Cloverfield Paradox“ sehen wir nun ein ausgewachsenes Exemplar durch die Wolkendecke stoßen. Das große Rätsel nach dem nun erschienen dritten Teil der Reihe ist die Abfolge der Ereignisse. Immerhin wird der Angriff auf New York mit keinem Wort erwähnt, was an daran liegen könnte, dass die Besatzung des Raumschiffs durch verschiedene Dimensionen und wahrscheinlich auch Zeiten springt, bevor sie auf die Erde zurückkehrt und dort auf das Monster trifft.

„The Cloverfield Paradox“-Kritik: Zeitverschwendung, die das Konzept „Kino“ gefährdet

 

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