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„The Office“: NBC plant Reboot der Kultserie bei neuem Streamingdienst „Peacock“

Neben den Kultserien „California High School“ (engl. „Saved By The Bell“) und „Battelstar Galactica“ soll nun auch die Mockumentary „The Office“ ein Reboot erhalten. Dies gab Bonnie Hammer, Vorsitzender des US-amerikanischen Medienunternehmens NBCUniversal, nun in einem Interview mit Deadline bekannt.

„Es ist meine Hoffnung und mein Ziel, ein Office-Reboot in die Wege zu leiten“, so Hammer. Tatsächlich werde das Vorhaben sogar bereits aktiv besprochen. Auf diese Weise wolle man eine Verbindung zwischen vergangenen Serien und neuen Inhalten der Produktionsfirma herstellen.

Am 17. September hatte NBCUniversal verkündet, schon bald mit seinem eigenen Streamingdienst „Peacock“ an den Start gehen zu wollen. Darauf sollen sowohl ältere als auch neue Serien und Filme aus dem eigenen Produktions-Repertoire zu finden sein.

Serien, die (ausschließlich) bei Peacock im Stream zur Verfügung stehen werden:

  • Parks and Recreation
  • 30 Rock
  • Bates Motel
  • Battlestar Gallactica
  • Brooklyn Nine-Nine
  • Cheers
  • Downton Abbey
  • Everyone Loves Raymond
  • Frasier
  • Friday Night Lights
  • House
  • Keeping Up with the Kardashians
  • King of Queens
  • Eine schrecklich nette Familie
  • Monk
  • Psych
  • Royal Pains
  • Saturday Night Live
  • The Real Housewives
  • Top Chef
  • Will & Grace

Schon im April 2020 soll der neue Streamingdienst in den USA starten und in zwei Versionen erhältlich sein: als Abo-Modell und als günstigeres Angebot mit Werbung. Ob und falls ja, wann auch das deutsche Publikum Zugriff auf die Plattform erhält, ist noch nicht bekannt.

Gerüchte um ein geplantes „The Office“-Reboot machten bereits 2017 die Runde. Damals hieß es, Produzent Greg Daniels arbeite an einer Version der Erfolgsserien, deren Cast sowohl aus bekannten Gesichtern als auch neuen Charakteren bestehen solle.

Während Steve Carell in der Vergangenheit wenig Interesse daran zeigte, für eine potenzielle „The Office“-Fortsetzung erneut die Rolle des liebenswert-ahnungslosen Michael Scott zu übernehmen, scheinen einige seiner Kollegen der Idee offener gegenüberzustehen. Jenna Fischer (Pam), Angela Kinsey (Angela) und Creed Bratton (Creed) hätten eigenen Angaben zufolge nichts dagegen einzuwenden, in dem geplanten Reboot aufzutreten.

Fischer und Kinsey hatten zuletzt sogar einen gemeinsam „The Office“-Podcast angekündigt. Unter dem Namen „Office Ladies“ wollen die beiden Schauspielerinnen nicht nur wöchentlich einzelne Folgen auseinander nehmen, sondern außerdem regelmäßig Fan-Fragen beantworten und Behind-the-Scenes-Geschichten zum Besten geben.

Die erste „The Office“-Staffel erschien 2005 und basierte auf einer britischen von Ricky Gervais kreierten (jedoch  weit kurzlebigeren) Serie mit demselben Titel. Von der US-Version, die inzwischen Kultstatus erreicht hat, erschienen bis 2013 insgesamt neun Staffeln und 201 Folgen.

In acht weiteren Ländern wurde die Grundidee der Serie ebenfalls aufgegriffen und für das entsprechende Publikum (mal mehr, mal weniger) neuinterpretiert. Das deutsche Pendant erschien unter dem Namen „Stromberg“ und wurde von 2004 bis 2012 mit Christoph Maria Herbst in der Hauptrolle produziert. 2011 erschien sogar ein Kinofilm zur Serie.


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