Highlight: Die verstorbenen Persönlichkeiten 2018

The Prodigy haben eine wichtige Nachricht an alle, die an psychischen Problemen leiden

The Prodigy haben sich am 8. Mai auf Instagram mit einer wichtigen Nachricht an ihre Fans gerichtet.

Darin baten sie all jene Menschen, die an Depressionen, Suchtproblemen oder anderen psychischen Problemen leiden, Hilfe in Anspruch zu nehmen und kündigten an, sich zukünftig in Sachen mentale Gesundheit für mehr Bewusstsein und eine bessere Versorgung Erkrankter einzusetzen.

Keith „Keef“ Flint, der Sänger der Band, war am 4. März 2019 im Alter von 49 Jahren tot in seiner Wohnung in Essex, Großbritannien aufgefunden worden. Zwar deutet sein Tod durch Erhängen auf einen Suizid hin, die zuständige Untersuchungsrichterin habe sich aber aktuellen Berichten zufolge wegen unzureichender Beweise auf keine offizielle Todesursache festlegen wollen.

Zusätzlich teilte die Band Links zu Websites einiger britischer Hilfsorganisationen, wie Mind, The Calm Zone und Samaritans. Auch die International Suicide Hotline legten die verbliebenen Bandmitglieder Liam Howlett und Keith „Maxim“ Palmer ihren Fans ans Herz.

Mit ihrem sozialen Engagement in diesem Bereich sind The Prodigy im Musikgeschäft derzeit nicht alleine. Auch die Angehörigen des 2018 verstorbenen Frightened-Rabbits-Sängers Scott Hutchison haben kürzlich eine Stiftung zugunsten Heranwachsender mit psychischen Problemen gegründet. Der Website zufolge soll „Tiny Changes“ versuchen, „den Ursprung psychischer Erkrankungen zu erkunden und innovative Behandlungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen fördern.“

Seit 1990 war Keith Flint Teil der britischen Breakbeat-Pioniere The Prodigy. Sechs Jahre lang war er als Tänzer aufgetreten, bis er 1996 mit der Single „Firestarter“ erstmals die Rolle des Sängers einnahm. Insgesamt veröffentlichten The Prodigy sieben Studioalben.

 


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