Reeper Bahn Festival: pop’n’politics: präsentiert vom Rolling Stone
mehr erfahren



Spezial-Abo

UK-Rapper Fredo veröffentlicht zweites Album mit Dave als Gaststar

von

Fredo veröffentlichte vergangene Nacht die visuelle Umsetzung zu seinem Song „Money Talks“ – mit Dave als Gastrapper. Der Song stellt zudem den Titeltrack zu seinem neuen Album MONEY CAN’T BUY HAPPINESS dar, welches am selben Tag erschien.

Erfolge über Erfolge

Seit über zwei Jahren sind Fredo und Dave zentrale Bestandteile der britischen Rapgemeinde zwischen Drill und Trap. 2019 starten sie mit dem Song „Funky Friday“ ihre Erfolgsserie. Danach folgte Daves Solodebüt PSYCHODRAMA, das Geschichte schrieb und diverse Auszeichnungen erhielt. Nun will das Duo mit Fredos zweitem Album seine Reise fortsetzen. Dabei war Dave als ausführender Produzent tätig und ist zudem auf dem Titelsong „Money Talks“ vertreten.

Pop Smoke unter anderem als Gast

Ursprünglich hätte das Album schon im Herbst vergangenen Jahres erscheinen sollen. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde das Release-Datum jedoch mehrmals verschoben. Neben Gastbeiträgen von Dave sind auch der verstorbene US-Rapper Pop Smoke und Summer Walker auf der Tracklist zu finden. Ob der Song mit Pop Smoke noch zu seinen Lebzeiten oder posthum entstanden ist, ist unbekannt.

Auch wenn es der Textinhalt von „Money Talks“ nicht direkt vermuten lässt, stecken hinter dem Song sehr wohl Kapitalismus-kritische Ansätze. Im Video liegt der Fokus zunächst auf den zwei Rappern, die vor einem riesigen Berg von Geldscheinen rappen, der gerade mit Benzin übergossen wird. Jedoch tauchen auch immer wieder Sequenzen auf, die den Weg eines wandernder £50-Geldschein zeigen. Damit soll die Verkettung zwischen Schicksälen verdeutlicht werden, die nur ein einziger Schein auslösen kann. Wie viele Verkettungen sind es dann bei mehreren Millionen Scheinen?

Das Video zu dem Song könnt Ihr Euch hier anschauen:

Hier kommt ihr zum Album-Stream:


HipHop-Kulturführer durch Europa – Gewinne werden an Viva con Agua gespendet
Weiterlesen