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Nachbericht

Die 10 merkwürdigsten Momente bei den HYPE Awards 2019

Alles wie die Grammys, nur mehr Straße – unter diesem Motto standen Mittwochabend die HYPE Awards. Zum ersten Mal ging damit eine Preisverleihung exklusiv für HipHop- und Urban-Acts an den Start. Das ist nur konsequent, waren es doch im vergangenen Jahr Kollegah und Farid Bang, die mit dem ECHO den letzten deutschen Musikpreis im Alleingang beerdigt haben.

Auffällig hohe Jogginghosen-Dichte in der Verti Music Hall also, wenn die Deutschrap-Elite für einen Abend geschlossen über den roten (Perser-)Teppich flaniert. Der Druck ist groß, schließlich ist das Event laut eigenen Angaben komplett ausverkauft und wird auch noch live via YouTube gestreamed. Nach zweieinhalb Stunden ist die Show dann zu Ende – und im Internet wird gespottet. Was ist passiert? Wir haben die merkwürdigsten Momente des Abends zusammengetragen.

Stell dir vor, es ist HipHop und keiner geht hin

19 Kategorien mit je fünf Nominierten ist eigentlich ’ne ganze Stange Programm für einen Abend, aber dann geht doch alles ganz schnell. Die Hälfte der Preisträger ist nämlich gar nicht vor Ort. Mero, Capital Bra, Shindy, RAF Camora & Bonez MC: Gerade die Acts, die in den vergangenen zwölf Monaten besonders viel Alarm gemacht haben, sparen sich die Anreise nämlich. Das führt dazu, dass zwischendurch fünf Kategorien in einem Satz abgehandelt werden. Nicht einmal ein Dankeschön via Video gibt’s von den Ausgezeichneten. Ups.

Seltsame „Live“-Acts

Lassen wir heute mal den inneren Realkeeper im Rucksack: Dass Rapshows heute fast standardmäßig mit Playback unterlegt sind, ist nichts Neues und auch nicht unbedingt verwerflich. Talentierte MCs bringen die Crowd trotzdem zum Ausrasten – das weiß jeder, der schonmal auf einem RIN-Konzert war. Blöd nur, dass das Publikum sich partout nicht animieren lassen will. Und die Live-Acts entweder im Playback untergehen oder ihren Text vergessen.

Mero hat einen Live-Slot – ist aber gar nicht da

Apropos Live-Acts: Das Erfolgslabel „Alles Oder Nix Records“ darf gegen Ende des Abends auch nochmal für ein Showcase ran. Nachdem Xatar, Eno, Sero el Mero & Co. jeweils einen Song performed haben, wird die Bühne für das jüngste Talent aus der Kaderschmiede freigeräumt – das Klickwunder Mero. Der ist aber (wie oben erwähnt) gar nicht da. Also bleibt die Bühne für ein paar Minuten leer und das Musikvideo zu „Baller los“ flimmert über die Leinwand. Hä?



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